
www.cnv-kuriere.de • 26./27. Juni 2021 • Nr. 25/2021
Kultur Künstler Marco Altenhoff stellt
zum 17. Mal im Café Zaubernuß in Otterndorf
aus. Seite 2.
Buch Projekt der Bücher-Kindergärten
im Landkreis und in Bremerhaven zum
Thema „Natur“. Seite 3.
Jugend Ein buntes Ferienprogramm wird
im Natureum Niederelbe in Balje geboten.
Seite 4.
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Infos in unserer Ausstellung
Schützenfest
fällt aus
WANNA. Die nächste Corona
bedingte Absage einer Traditionsveranstaltung.
Auch der
Schützenverein Westerwanna
verzichtet auf sein Schützenfest.
Das für den 31. Juli
und 1. August 2021 geplante
diesjährige Volks- und
Schützenfest kann leider in
diesem Jahr nicht stattfinden.
Damit verlängert sich
die Amtszeit von Schützenkönig
Malte Schumacher und
seiner Schützenkönigin Ina
Dinkeldein um ein weiteres
Jahr. Seit 2019 regiert das
Paar in Westerwanna. Der
Vorstand hofft, dass im
nächsten Jahr dieses Traditionsfest
wieder stattfinden
kann. Der Vorstand bedankt
sich schon mal bei seinen
Mitgliedern für ihre Treue.
Kandidaten
nominiert
fs
IHLIENWORTH. Kürzlich fand
im Gasthaus Katt eine Mitgliederversammlung
des
CDU-Ortsverbands Ihlienworth
zur Wahl der CDU-Bewerber
und ihrer Reihenfolge
für die Gemeinderatswahl am
12. September statt. Als Versammlungsleiter
fungierte
Patrick Pawlowski, Bürgermeister
der Gemeinde
Wingst.
Als Gast war Landtagsabgeordneter
Thiemo Röhler vor
Ort und berichtete von seiner
Arbeit im Landtag. Unter anderem
bezog er Stellung zum
Breitbandausbau in den Gemeinden,
zum Genehmigungsverfahren
für Solarparks
in Niedersachsen und
zur Situation des Krankenhauses
in Otterndorf. Röhler
sprach sich für den Erhalt des
Krankenhauses aus. Die Listenplätze
für die Gemeinderatswahl
belegen in der Reihenfolge:
Christian Roth,
Manfred Schult, Heike Lunden,
Julian Uelzen, Michael
Saborowski, Robert Kopf und
Jörg Blohm. Nicht wieder
kandidieren wird unter anderem
der langjährige Ratsherr
und Bürgermeister Horst-
Christian Deck. fs
Buntes Licht für
die Kultur
Dramatische Situation der Veranstaltungsbranche
Ein schöner Anblick, aber auch ein Mahnmal für alle Betroffenen der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft.
Die „Night of Light Vol.2“ steht symbolisch für eine brenzlige und dramatische
Die eigene Lebens-Reise
Ein Jugendgottesdienst für Konfirmanden und Konfirmierte
CADENBERGE. Zu einem Jugendgottesdienst
lud die
Evangelische Jugend der Region
Mitte kürzlich in die Cadenberger
Kirche ein.
Speziell für die Konfirmierten
beziehungsweise
bald Konfirmierten aus den
Jahren 2020/2021 wurde
dieser Gottesdienst gestaltet.
Trotz guten Wetters und des
Fußballspiels kamen rund 20
Konfirmanden. Sie erlebten
einen kreativen Gottesdienst
in einer maritim geschmückten
Kirche.
Inhaltlich ging es um die
je eigene Lebens-Reise und
darum, was uns dafür Halt
und Sicherheit geben kann.
Die Grundlage war die biblische
Erzählung der Sturmstillung,
die als Anspiel von
den Jugendlichen vorgestellt
wurde.
Im Kirchen-Schiff gab es
Live-Musik einer kleinen
Anspiel der Jugendlichen: Die Sturmstillung aus dem
Markusevangelium. Foto: Koch-Seydell
Band und die Möglichkeit,
sich am Gottesdienst aktiv
zu beteiligen. Einladend
warben die Mitglieder der
Jugendgruppen für die Arbeit
der Evangelischen Jugend.
Musikalisch angereichert
wurde der Gottesdienst
spontan durch die Flötengruppe
von Maren Krüger.
Sicher war das nicht der
letzte Gottesdienst, zu dem
die Jugendlichen einladen.
Nach dem Gottesdienst präsentierten
sie sich mit den
Pullis der Evangelischen Jugend.
Ein neues Logo wurde
übrigens für die Region Mitte
gefunden. ku/hwi
WINGST. Ein Turm in Flammen
- so glühend hat man
den „Deutschen Olymp“ selten
gesehen. Kevin Fremgen
von „Dat Meehrhus“ in Otterndorf
‚verzauberte’ den
23 Meter hohen Aussichtsturm
in ein flammendes Signal.
Die Aktion war allerdings
kein Kunsthappening,
sondern ein verzweifeltes
Notsignal.
„Die Idee sei erst vor
fünf Tagen entstanden, erzählte
Martin Lamke voller
Staunen, der das Event als
‚treibende Kraft’ der
Wingster Gruppe „Erscheinungsbild“
zusammen mit
einer Vielzahl von Helfern
in kürzester Zeit realisiert
hatte.
„Für Musiker sind es keine
guten Zeiten“
Glühend vor Eifer hatten
die Ehrenamtliche gemeinsam
mit der Tourismus
GmbH dieses Event inszeniert.
Sie zeigten damit
ihre Solidarität mit der von
Corona-Maßnahmen gebeutelten
Veranstaltungswirtschaft,
indem sie sich
aktiv an der bundesweiten
Aktion „Nacht des Lichts“
beteiligten. „Für Musiker
keine guten Zeiten“, kommentierte
Trompeterin Carmen
Fick vom Blasmusikzug
Wingst, der die Töne
nach sechsmonatiger Abstinenz
noch immer traf wie
in besten Zeiten. Die
Wingster Blasmusiker hatten
ihren Übungsabend für
dieses Event extra auf den
„Deutschen Olymp“ verlegt.
Bereits 2020 hatten
Kunst, Kultur und Veranstaltungswirtschaft
mit
über 9000 Lichtinstallationen
ein starkes Signal gesetzt.
Solidarität wird dringend
gebraucht.
Lesen Sie bitte weiter auf
der Seite 3. jt
Situation. Foto: Tonn
Frischer Wind weht
Nominierungen der CDU Börde Lamstedt
LAMSTEDT. Die CDU Börde
Lamstedt hat die Zeichen der
Zeit erkannt und bringt mit
Frauenpower frischen Wind
in die Börde. Spitzenkandidatin
Sandra Steffens sorgt für
das Salz in der Suppe, heißt es
in einer Pressemitteilung der
Partei.
Für die Börde Lamstedt
will man mit den Themen
ländlicher Raum, Infrastruktur
vor Ort, Familie und Digitalisierung
die Stimme der
Bürger und Bürgerinnen begeistern.
Sandra Steffens/
Armstorf, Axel Quast/ Nordahn,
Cord-Johann Otten/
Hollen, Harry Wesch/ Moorausmoor,
Ralph Busch/ Abbenseth
stehen mit Erfahrung
und Kompetenz zur
Wahl. Mit Innovativen Ideen
sind neu für Samtgemeinde
Börde Lamstedt, Helmut
Katt/ Lamstedt, Falk Hensel/
Lamstedt, Jens Homann/
Stinstedt, Hannes Steffens/
Armstorf und Andreas
Diercks/ Lamstedt nominiert
worden. Durch die gesamte
Bandbreite der Berufe von
Landwirtschafts- und Zimmermeister,
über Berufsschullehrer,
Polizist zu Projektmanager
und Rohrnetzbauer
können viele Faktoren
aus dem täglichen Leben mit
in die Gestaltung der Kommunalpolitik
einfließen.
So will auch das Quartett
hoch motiviert mit frischem
Wind Vollgas für die Gemeinde
Lamstedt geben.
Dafür stehen am 12. September
Helmut Katt/ Diplomverwaltungswirt,
Falk
Hensel/ Polizist, Andreas
Diercks/ Rohrnetzbauer,
Clas Kopf/ Kaufmann für
Chemie zur Wahl. ku/hwi
Gottesdienst der Schützen
CADENBERGE. Der SV Cadenberge
von 1787 lädt alle
Bürgerinnen und Bürger sowie
alle Schützenschwestern
und Schützenbrüder am
Sonntag, 27. Juni, ein, am
Gottesdienst in der Evangelisch
Lutherischen St.-Nicolai
Kirche zu Cadenberge
teilzunehmen. „Der Gottesdienst
beginnt um 10.30 Uhr
und wir bitten alle Schützenschwestern
und Schützenbrüder,
in Uniform teilzunehmen.
Da auch in diesem
Jahr das Schützenfest
ausfallen muss, würde es
uns sehr freuen, zumindest
hier zusammen sein zu dürfen“,
so der Präsident Jens
Heller und sein Vorstandsteam.
ku/hwi.
KOMMENTAR
„Wie das Wetter am Siebenschläfer
sich verhält,
ist es sieben Wochen lang
bestellt.“ Ob diese alte
Bauernregel stimmt, wird
sich ab Sonntag zeigen,
denn am 27. Juni ist Siebenschläfertag.
Dieser Tag
ist ein Gedenktag für sieben
junge Christen, die einer
alten Legende nach
verfolgt und lebendig eingemauert
wurden. Aber sie
starben nicht, sondern
schliefen 195 Jahre lang
bis sie am 27. Juni 446 zufällig
entdeckt wurden. Sie
wachten auf und bezeugten
ihren Glauben an die
Auferstehung der Toten.
Das Nagetier Siebenschläfer
hat seinen Namen übrigens,
weil es außerordentlich
viel schläft: Von September
bis in den Mai hinein
hält es Winterschlaf,
also rund sieben Monate
lang. Nun bin ich aber
doch neugierig, was das
mit dem Wetter zu tun hat
und ob an der alten Bauernregel
etwas
dran ist. Bei
Wikipedia lese
ich, dass der
Siebenschläfertag
als Lostag
bekannt ist,
also als Tag,
der eine Wettervorhersage
für die nachfolgenden
Wochen ermöglicht.
Besonders für
die Landwirtschaft sind
diese Vorhersagen relevant,
da an diesem Tag
eine recht hohe Treffsicherheit
der Prognosen zu
erwarten ist. Im Zeitraum
von Ende Juni bis Anfang
Juli herrscht meist eine
stabile Wetterlage, sodass
die Eintrittswahrscheinlichkeit
der Siebenschläferregel
zwischen 62 und
70 Prozent liegt.
Wenn ich am Sonntag
aufwache und es regnet,
dann ziehe ich mir die
Bettdecke über den Kopf
und schlafe weiter. Ob ich
das aber so lange aushalte
wie ein Siebenschläfer
glaube ich kaum. Egal wie
das Wetter wird: Einen
schönen Sonntag wünscht
Ihnen
Joachim Tonn
Der Siebenschläfer. Foto: Hinnerwaelder
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