
www.cnv-kuriere.de • 30. Juni 2021 • Nr. 26/2021
Soziales Zehn Jahre Projektarbeit: Jubiläum
der Jugendwerkstatt Hemmoor
vom Paritätischen Cuxhaven. Seite 3.
Fest Das Sahlenburger Dorffest konnte
in leicht abgespeckter Form erfolgreich
durchgeführt werden. Seite 4.
Kolumne In seiner Kolumne widmet sich
OB Uwe Santjer dem Thema „Nach dem
Lockdown“. Seite 6.
Mit Jan Cux 2 zu
den Seehunden
Mit Kapitän Christian Detzkeit auf unterhaltsamer Tour
Wer kennt diesen Anblick nicht? Kapitän Christian Detzkeit grüßt von Bord der „Jan Cux
2“, kurz bevor diese auf Tour Richtung Seehundsbänke geht. Foto: Witthohn
CUXHAVEN. Ob er anlegt
oder ablegt, die Aufmerksamkeit
vieler Menschen,
die um die Anlegestelle der
„Jan Cux 2“ unterwegs sind,
ist ihm gewiss.
Und das liegt nicht nur
an den teilweise millimetergenauen
Manövern von
Kapitän Christian Detzkeit,
sondern auch an seiner sonoren
Stimme, die nicht
nur via Bordmikrofon
durchdringt, sondern auch
lust auf das macht, was
Mitfahrerinnen und Mitfahrer
auf seiner Tour zu
den Seehundsbänken erwarten
könnte.
Christian Detzkeit ist
nicht nur ein waschechter
Cuxhavener, er stammt
auch aus einer Familie, die
unserer Stadt nachhaltig
ihren Stempel aufgedrückt
hat. Sein Vater Bruno
Detzkeit, Kapitän in der Fischerei,
kaufte kurz nach
Ende des 2. Weltkriegs vorausschauend
den 24-Meter
Holzkutter „Gabi“. Seine
Tochter sollte später
diesen Namen haben. Das
zweite Schiff war die Katharina,
benannt nach
Christian Detzkeits Mutter.
Bruno Detzkeit verstarb im
vergangenen Jahr im gesegneten
Alter von 88 Jahren.
2019 konnten Katharina
und Bruno noch das Fest
der eisernen Hochzeit feiern,
das war den beiden
zum Glück noch vergönnt.
Das Salzwasser mit der
Muttermilch aufgesogen
Der seit 1950 selbstständige
Kapitän Bruno Detzkeit
hat viel für die Cuxhavener
Hafenwirtschaft getan,
sich immer wieder eingebracht.
Er wird von vielen
Cuxhavenern schmerzlich
vermisst.
Christian Detzkeit hatte
das Salzwasser also praktisch
schon mit der Muttermilch
aufgesogen. Er wurde
am 24. September 1959 in
Cuxhaven geboren und
nachdem er 1976 die Schule
beendet hatte, lernt er die
Fischerei bei seinem Vater.
Solide, von Grund auf.
1982 wurde er Kapitän Große
Hochseefischerei. Schon
1976 hatte die Familie
Detzkeit damit begonnen,
auch Hochseeangeltouren
anzubieten. 1978 kam die
Jan Cux 2 als neues Schiff
zur Flotte. Als die „Katharina“
in der 80er-Jahren verkauft
wurde, stellt Bruno
Detzkeit die Frage „Fischerei
oder Tourismus“? Christian
sagte seine Meinung:
„Tourismus“ und so kam es
dann auch.
Christian Detzkeit machte
noch den Matrosenbrief
Frachtfahrt, erwarb das
Kapitänspatent mittlere
Fahrt und startete mit Angeltouren
und Butterfahrten.
Lesen Sie bitte weiter auf
der Seite 2.
Herwig V. Witthohn
Badrenovierung
BLICKPUNKTE
Über Trauer
sprechen
CUXHAVEN. Der „Ankerplatz“
ist ein Gesprächsangebot
am
Abend der Hospizgruppe
Cuxhaven für Trauernde.
Am Mittwoch, 7.
Juli, 19 bis 21 Uhr, kann
das Angebot im Gruppenraum
der Hospiz-Geschäftsstelle,
Kasernenstraße
1, angenommen
werden. Aktuell nur
nach vorheriger Voranmeldung
unter Telefon
(0 47 21) 5 10 92 55.
hwi
T-Shirts bitte
abgeben
HELGOLAND. Andreas
Strutz von der Helgoländer
Veranstaltungsabteilung
in der Tourist
Information für Zwecke
einer Recyclingaktion,
auf der Suche nach: Getragenen,
(Altkleiderqualität)
gut erhaltenen
T-Shirts oder Polo-
Shirts mit Helgoland-
Bezug. Schüler-Staffelmarathon,
Rock´n’Roll
Butterfahrt, Störtebeker
Opti Cup, Ruderregatta,
Pappbootrennen, VFL
Fosite oder Feuerwehr-
Feste! Alles, was hier
mal gefeiert wurde und
einen Helgoland-Bezug
hat. Getragen, egal wie
alt, im Keller rumliegend,
nur noch nicht
entsorgt, wird nicht
mehr hergenommen ...
egal welche Größe oder
Farbe!
Alles kann sehr gerne
bei Andreas Strutz abgegeben
werden. hwi
Stephan Hauke ist neuer Tourismusdirektor auf Helgoland
HELGOLAND freut sich mit
Stephan Hauke auf neue Impulse
für den Tourismus.
Seit dem 1. Juni 2021 hat
die Nordseeinsel Helgoland
einen neuen Tourismusdirektor.
In beratender Funktion
hatte Herr Hauke bereits
s.d. 01.11.2020 die Gelegenheit,
die Insel kennenzulernen
und den Auftrag, den
Helgoland Tourismus-Service
für die Zukunft fit zu
machen. Zu Gute kam ihm
hierbei seine langjährige Erfahrung
im Bereich Tourismus
und Destinationsmanagement
in Neuseeland. Als
gebürtiger Karlsruher hat
Stephan Hauke seinen Lebensmittelpunkt
1988 nach
Neuseeland verlegt, als ihm
von einem dort ansässigen
Touristikunternehmen im
Bereich Marketing ein Angebot
unterbreitet wurde. 10
Jahre war Herr Hauke sodann
in den Bereichen Touristik
und Management tätig
und gründete 1999 die Unternehmensberatung
Domino
International Ltd. in
Auckland mit den Schwerpunkten
Marketing und
Branding, Strategie und
Controlling, sowie Personalwesen
und Führungskraftentwicklung.
Stephan Hauke
setzt die Segel mit einem
klaren Kurs, „In den kommende
Jahren werde ich die
Schwerpunkte auf eine leistungsstarke
Ausrichtung des
Helgoland Tourismus-Service,
die Vernetzung der
Partner und den besonderen
Fokus auf Wassersport, gesunden
und nachhaltigen
Tourismus setzen.“ Stephan
Hauke ist ein leidenschaftlicher
Segler. Vor Helgoland
findet er beste Möglichkeiten,
seinem Hobby nachzugehen
- wenn seine neue Tätigkeit
hierfür Raum lässt!
„Ich freue mich sehr, dass
wir Stephan Hauke mit seinen
langjährigen Erfahrungen
in der Entwicklung von
Tourismusorganisationen
gewinnen konnten, den Kurs
hin zu einer Ganzjahresdestination
fortzusetzen“, so
Bürgermeister Jörg Singer.
Tourismusdirektor Stephan
Hauke. Foto: HT
Frische Pfifferlinge
Grillteller mit Beilagen
Lamm-, Geflügel-,Steak-,
Fisch- und Wildgerichte
Auch
außer Haus
Plötzlich erschien die Elbe 1
KIEL. Am Freitag gegen 19.10
Uhr saßen Hans-Jürgen Mittelstädt
und seine Frau bei
einem „Sundowner“ auf der
Hotel-Terrasse des „Admiral-
Scheer-Hotels“ in Kiel-Laboe.
„Ein sonnenüberfluteter Tag,
die Sonne bereitet sich auf
den Untergang vor, passiert -
nach dem Schleusengang in
Kiel-Holtenau - still, leise
und friedlich unser Feuerschiff
‚Elbe 1‘ das Hotel in
Richtung ‚Kiel-Leuchtturm‘.
Die Landesflagge Schleswig-
Holstein an der Steuerbord-
Saling des Vormastes
stramm ausgeweht im warmen
Wind. Da das Feuerschiff
nach dem Schleusengang
bereits das ‚U-Boot-Ehrenmal‘
in Möltenort und danach
den Leuchtturm ‚Kiel-
Friedrichsort‘ passierte, erreichte
es auf der Position
54˚24’41.40’’ N und
10˚13’44.04’’ O das ‚Marine-
Ehrenmal-Laboe“ mit dem dazugehörigen
U-Boot ‚U 995‘.
Danach verschwand es dann
im Dunst Richtung Ostsee
und ‚Kieler Leuchtturm‘.
Mehr Historie kann man
wohl nicht erwarten, die eingeschifften
Gäste und Freunde
des ‚Fördervereins Elbe 1‘
werden diese Anblicke sicherlich
auch genossen haben.
Wir, meine Frau und
ich, haben diesen Anblick jedenfalls
sehr genossen“,
meint Hans-Jürgen Mittelstädt.
hwi/Foto: Mittelstädt
Bad & Wärme
Telefon: (0 47 23) 29 61
Tel. 0 47 21-39 51 12 Tägl. ab 11.30 Uhr warme Küche
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