
www.cnv-kuriere.de • 21. Juli 2021 • Nr. 29/2021
Jubiläum Gärtnerei Wolfgang Borchert
feiert ihr 20-jähriges Jubiläum auf dem
Wochenmarkt in Hechthausen. Seite 2.
Historie Fritz Schlichting beleuchtet anhand
der Bücher von Marie Louise Hoppe
die Firma Richters. Seite 3.
Rezept In der Profi-Küche wird heute ein
leckeres „Schweinefilet mit Käsekruste“
zubereitet. Seite 4.
Trotz
Baustelle
weiterhin
für Sie erreichbar.
Nähere Infos unter:
www.zweiradshop-lamstedt.de
Öffnungszeiten:
Mo., Di., Do., Fr., 9-12 Uhr
und 14-18 Uhr · Sa. 9-12 Uhr
BLICKPUNKTE
DRK lädt zur
Blutspende
LAMSTEDT. Wegen der
Corona-Krise und der
geringeren Spendenbereitschaft
in jedem Sommer
sind die Blutkonserven
knapp. Nach Angaben
der Niedersächsischen
Ärztekammer
zeichnen sich Notlagen
in den Kliniken ab und
planbare Operationen
müssen zum Teil verschoben
werden. Der
DRK-Ortsverein Lamstedt
hofft daher wiederum
auf zahlreiche Freiwillige,
die sich in den
Dienst einer guten Sache
stellen und am Mittwoch,
28. Juli, 16 bis 20
Uhr, den nächsten Spendetermin
in der Bördehalle
besuchen. Die geltenden
Hygiene- und
Abstandsregelungen
werden strengstens eingehalten.
Zur Stärkung
erhält jeder Teilnehmer
ein Lunchpaket.
„Verdammt in
alle Kindheit“
GEVERSDORF. Am 30.
Juli, 18 Uhr, stellt Dr.
Rolf Geffken im Rittergut
Katte in Geversdorf-
Niendieck (Cadenberge)
seinen neuen Roman
„Verdammt in alle Kindheit“
vor. Der Roman
schildert die autoritäre
und von der Kriegsgeneration
geprägte Kindheit
eines Angehörigen der
1968er-Generation und
zugleich die Reichweite
einer solchen Kindheit
bis hinein ins hohe Alter.
Er folgt dabei dem
Motto von Franz Kafka,
der in ähnlichem Zusammenhang
von dem
Verlorensein des Kindes
„in den Wäldern des
Mannesalters“ gesprochen
hat. Das Buch hat
200 Seiten und kostet
10,00 Euro. Der Autor
des Buches lebt und arbeitet
in Hamburg-Harburg
und in Cadenberge.
Er veröffentlichte 2010
seinen ersten Roman
„Shanghai Angel in Germany“.
Es folgten unter
anderem seine in drei
Auflagen erschienene
Lehrerbiografie „Ein
Norddeutsches Jahrhundert“
und seine Worpsweder
Rilke-Biografie
„Die Große Arbeit“. Daneben
legte der Autor
zahllose Publikationen
zu Schifffahrt, Häfen,
Arbeitsrecht auf. ku/hwi
„Stark wie ein
Baum“
„Baumtraum“ – Trauerweide mit Meditation eingeweiht
Mit der Zen-Meditation schickten die Kinder dem Baum einen Gruß aus ihrem Herzen.
OBERNDORF. Meditation ist
nur für Erwachsene? Pustekuchen!
Kinder sind von Natur
aus Profis darin, „im
Moment zu sein“. Bestes
Beispiel dafür war die Zen-
Meditation unter Anleitung
von Zen-Meisterin Imèn
Gharbi, mit der die Kinder
der Weidengruppe der Freien
Schule Oberndorf die im
Schulgarten neu gepflanzte
Trauerweide einweihten.
Alle schlossen ihre Augen,
atmeten sanft in ihren
Bauch hinein und spürten
sich als Teil der Natur. Der
Wind und die Sonnenstrahlen
machten ihren
Kopf frei und sie merkten,
wie ihre Herzen sich öffneten.
Innere Bilder, Gefühle
und Gedanken tauchten
auf, über die im Anschluss
gesprochen wurde: „Ich
habe mich auf mich konzentriert
und ganz viele
Sachen gemerkt, die ich
sonst nicht merke“, berichtete
ein Mädchen nach dem
Baumritual. „Bei mir war es
ganz angenehm, bis auf,
dass mein Fuß eingeschlafen
ist“, ergänzte eine weitere
Teilnehmerin. Auch
Oberndorfs Bürgermeister
Detlef Horeis zeigte sich
nach der Meditation voll
entspannt. „Ich bin ja nicht
nur Bürgermeister, sondern
verkaufe auch Versicherungen
und sitze viel am
Schreibtisch. Ich werde das
jetzt häufiger machen“,
versprach er. Eine Einführung
in die Geschichte
Buddhas, die Entstehung
des Zen-Buddhismus sowie
in den Sinn einer Zen-Meditation
gingen dem Event
voran. „Meditation heißt
zur Mitte kommen,“, erklärt
Imèn Gharbi, Beisitzerin
Kulturkreis Am Dobrock,
der das Projekt
„Baumtraum“ auf den Weg
gebracht hat. „Setz dich im
Schneidersitz auf ein Kissen,
lege die Hände wie
zwei Schalen im Schoß
übereinander, spüre, wie
schön gerade aufgerichtet
dein Rücken ist, atme einmal
tief durch, und spüre
beim Ausatmen, dass du
hier an diesem Platz ankommst.
Wie der Wunsch
nach dem Baum entstand,
berichten Noemi, Tiemat
und Jokim in einem selbstverfassten
Zeitungsartikel:
„Unsere Lernbegleiterin
teilte uns an einem Montagmorgen
mit, dass sie
eine Anfrage vom Kulturkreis
Am Dobrock gekriegt
hatte und dass wir mit einem
eigenen Projekt an einer
Baumpflanzungsaktion
teilnehmen können. Der
Vorschlag wurde mit Begeisterung
aufgenommen.
Schon bald entstand die
Idee, eine Trauerweide zu
nehmen und sie mit einem
Meditations- und Ruheort
zu verbinden. Hier wollen
wir für einen Moment unsere
Sorgen und Schmerzen
vergessen und in eine
andere Welt eintauchen.
Unsere Trauerweide konnten
wir persönlich im Weidenzentrum
Wurster Nordseeküste
abholen. Das ist
ein sehr schöner Ort und
wir haben hier viel Unerwartetes
erlebt.“
Mit der Weide wünschten
sich die Kinder einen
Baum, unter dem sie zur
Ruhe kommen können. Einen,
wo sie ihre Sorgen
loslassen können. Einer,
der ihre Wünsche hört. Und
dass die Weide genau die
richtige hierfür ist, weil sie
für Wandlung steht, hatte
Claudia Reuter vom Weidenzentrum
Wurster Nordseeküste
ihnen bei ihrem
Ausflug noch einmal bestätigt.
Die Weide wurde
frisch für die Kinder und
Jugendlichen aus der Erde
geholt und von ihnen persönlich
eingepflanzt. „Wir
werden sie pflegen und ehren“,
versprachen sie.
Jetzt wird sie immer für
die Kinder da sein. Diese
werden ihre Blätter berühren
oder ihren Stamm. Sie
werden sich an ihn lehnen,
ihn umarmen oder sich in
seinen Schatten setzen.
Man darf gespannt, sein,
wie die Kinder weiter mit
dem Baum und seinen sowie
ihrer Wurzeln wachsen.
Von der Weide können
sie viel lernen. Sie zeigt ihnen,
wie sie selbst standfest,
stark und schön sein
können, indem auch sie
sich mit der Erde verbinden.
Kopf, Körper, Geist
und Seele. Es sei alles vorhanden,
das zu tun, gab ihnen
Imèn mit auf den
Weg. jt
Zen-Meditation - was die Kinder lernten: Das Loslassen
des eigenen „Ichs“ ist einfacher als gedacht. Fotos: Tonn
SALE
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KEINE FERIEN BEIM BLUTSPENDEN.
Am Donnerstag, den 29.07.2021
findet in der Grundschule
Cadenberge von 16 - 20 Uhr
die nächste Blutspende statt.
Zur Stärkung gibt es ein Lunchpaket und
einen Eisgutschein für jeden Spender.
Lichterfahrt auf der Medem
OTTERNDORF. Am Samstag,
24. Juli, 20 Uhr, findet eine
Lichterfahrt auf der Medem
in der historischen Altstadt
Otterndorfs statt. Am Großen
Ab in die „Sommerfrische“
IHLIENWORTH. Am Freitag,
23. Juli, in der Zeit von 13
bis 18 Uhr und am Sonnabend,
24. Juli, von 10 bis 16
Uhr öffnet der Landfrauenmarkt
in Ihlienworth wieder
seine Türen in der Alten
Meierei. In der „Sommerfrische“
erwartet die Besucher
der Milchbarwagen mit verschiedenen
Köstlichkeiten,
ein Stand mit alten Tomatensorten
und Dekoratives
für Haus und Garten aus Keramik,
Hufeisen und Holz.
Mitmach-Aktionen für Kinder
aller Altersklassen finden
mit den Materialien
Stoff, Heu und Perlen statt.
Die Vielfalt an saisonalen
und regionalen Produkten
bietet für jeden Geschmack
etwas. Das Landfrauen-
Markt-Café ist geöffnet mit
erweiterter Terrasse, und
auch am Marktsonntag erwartet
das Team seine Gäste
von 14 bis 18 Uhr. Der Eingang
zum Café befindet sich
links an der Hausseite. Das
Betreten des Marktes ist nur
durch den vorderen Eingang
möglich. Im Gebäude gelten
Hygiene- und Abstandsregelungen,
die Maskenpflicht
entfällt. sus
Specken liegt die MS
Onkel Heinz bereit. Geschmückt
mit Lichtern
strahlt das Schiff ein einmaliges
Ambiente aus und lädt
dazu ein, gemütlich in der
Dämmerung zu schippern
und sich Fahrtwind um die
Nase wehen zu lassen. ku
Hemsothstr. 14, 21769 Lamstedt
Tel.: 0 47 73- 87 94 80
Donnerstags ist Wochenmarkt!
LandfrauenMarkt
Ihlienworth, Alte Meierei
„Sommerfrische“
Fr. 23.07. 13–18 Uhr
Sa. 24.07. 10–16 Uhr
Das Café hat zu den Marktzeiten
sowie dem darauffolgenden
Sonntag von 14 - 18 Uhr geöffnet
www.landfrauenmarkt.de
Hemmoor+Cadenberge
SCHLAFSTÖRUNGEN • SCHULANGST
www.Praxis-fuer-Psychosomatische-Energetik.de
Cornelia Natterer
Heilpraktikerin
Wassermühle 8, 21789 Wingst, Termine: (0 47 78) 76 81