Während der Rauch aus der Scheune quillt, versuchen die Einsatzkräfte, mit mehreren Schläuchen das Feuer einzudämmen. Foto: Lange
Viele Rettungskräfte im Einsatz

Scheune brennt in Hemmoor: Eine Person verletzt

von Redaktion | 20.01.2023

Wegen eines Scheunenbrands ist ein großes Aufgebot an Rettungskräften nach Hemmoor ausgerückt. Bei dem Feuer wurde eine Person verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Am Freitag gegen 12 Uhr bemerkte der Besitzer einer größeren Scheune in der Holzstraße in Hemmoor eine starke Rauchentwicklung aus dem Gebäude. Umgehend rückten nach der Alarmierung die Rettungskräfte aus.

Währenddessen versuchte der 60-jährige Scheunen-Besitzer, ins Gebäude zu kommen, um nachzusehen, woher der Rauch kam. Hierbei zog er sich vermutlich eine Rauchvergiftung und Verbrennungen zu. Er wurde nach der Erstversorgung ins Elbe-Klinikum Stade gefahren.

Leitungen vom Hydranten verlegt

Da der Brandherd zunächst nicht zu lokalisieren war, wurden viele Atemschutzträger benötigt, um in das Gebäude zu kommen. Aus Tanklöschfahrzeugen begannen die Retter mit den Löscharbeiten. Zusätzlich wurden Leitungen vom Hydranten verlegt.

Mit mehreren Schläuchen versuchte man, das Feuer einzudämmen. Später wollten die Einsatzkräfte den schwarzen Rauch mit einem Überdruckbelüfter aus dem Gebäude blasen. Das angrenzende Wohnhaus wurde durch gelegte Schlauchleitungen geschützt.

Feuer flammt im Obergeschoss wieder auf

Während des Belüftens flammte das Feuer im Obergeschoss des Gebäudes plötzlich wieder stark auf. Die Feuerwehrleute stellten fest, dass sich das Feuer vermutlich in eine Zwischendecke gefressen hatte. Mit großem Wassereinsatz konnte gegen 14.30 Uhr "Feuer aus" gemeldet werden.

Viele gelagerte Utensilien wurden aus dem Gebäude entfernt und im Außenbereich abgelöscht. Während der Löscharbeiten retteten die Einsatzkräfte ein großes Kaninchen lebend aus einem stark verrauchten Anbau.

Können Bewohner wieder zurück ins Haus?

Da das angrenzende Wohnhaus ebenfalls stark verraucht gewesen war, wurde das Gebäude zunächst belüftet, indem die Fenster geöffnet wurden. Ob die Bewohner anschließend in ihr Haus zurückkehren konnten, stand noch nicht fest. Es entstand hoher Gebäude- und Sachschaden.

Der Einsatzort wurde an die Brandermittler der Polizei übergeben, die sich auf die Suche nach der Brandursache machten. Gegen 15 Uhr war der Einsatz beendet und die 60 Kräfte der Feuerwehren konnten wieder einrücken. Im Einsatz waren die Feuerwehren Warstade, Althemmoor, Basbeck und Westersode mit Gemeindebrandmeister Björn Müller und seinem Stellvertreter Malte Schimmelpfennig, der DRK-Rettungsdienst und ein Notarzt aus Hemmoor sowie die Polizei Hemmoor. (jl)

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