Jubiläum:

700 Jahr-Feier Oberndorf geht in die Geschichte ein

06.06.2016

OBERNDORF. Das 700-Jahr-Jubiläum geht als positives Kapitel in die Dorfgeschichte ein. Von Freitag bis Sonntag stellte Oberndorf ein schönes Fest auf die Beine. Von Wiebke Kramp

Diese Geburtstagsfeier brennt sich dauerhaft als allerbeste Erinnerung auf der internen Festplatte bei Oberndorfern und ihren Gästen ein. „Super, super, super – besser geht gar nicht mehr“, jubelt Bürgermeister Detlef Horeis nach dem sonntäglichen Festumzug während Oberndorfs Feuerwehrchef Thomas Schmidtke erst einmal tief und befreit durchatmet.

Seiner unaufgeregten monatelangen, sorgsamen Planung ist es zu verdanken, dass der 600 Meter lange Zug funktioniert wie am Schnürchen. 57 Gruppen in geschmückten Anhängern hinter Treckern oder zu Fuß ziehen die Blicke auf sich – und die Kinder freuen sich über Bonbonregen. Voll des Lobes ist der Ortsbrandmeister über den Einsatz seiner Truppe. Nachbarschaftliche Unterstützung erhält die Oberndorfer Feuerwehr von Mitgliedern aus Wingst-Dobrock, Belum und Geversdorf.

Die viel zitierte einzigartige Dorfgemeinschaft, der Zusammenhalt, die zielstrebige, Projekt orientierte Art, Dorfeben nach eigener Fasson zu gestalten, sich von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen und dabei auf allen Ebenen bewusst aus Fremden Freunde zu machen – das zeichnet das weltoffene Oberndorf aus. Und so war es nur verdient, dass bei Traumwetter die 700-Jahr-Feier über die Bühne gehen durfte, das der Bürgermeister exakt so prognostiziert hatte. Auch sonst war der Rahmen stimmig. Auf die über 100 Helferinnen und Helfern aus seinem Dorf – vom Pastor bis zur Landfrau – ist Verlass. Nach Festakt und Party mit allerfeinstem „Back to Beats“-Sound sowie Höhenfeuerwerk am Freitag war Sonnabend der Tag zum entspannten Schlendern und Stöbern. Binsenflecher, Besenbinder, Spinnerinnen oder Drescher – altes Handwerk mit neuen Augen entdecken hieß es im Schatten der Kirche. Hinter dem Backsteinkoloss hatte eine Hamburger Rittertruppe ihr Feldlager aufgebaut und zeigte Schwertkampf und mittelalterliche Lebensart.

Als Renner mit mehr als 160 Interessierten erwiesen sich Landpartien: Es gab insgesamt neun landwirtschaftliche Erklärfahrten mit dem Trecker in die Felder von Jobst von See und auf den Hof von Ludger Geers. Auch auf dem Wasser herrschte jede Menge Betrieb. Der Jugendkutter „Onkel Ernst“ kreuze auf der Oste; die „Mocambo“ sowie vier Helgoländer Börteboote luden zu Touren und der Ewer „Oderik von Oederquart“ erinnerte an Zeiten, als diese flachen Holzfrachtschiffe zum Alltag auf der Oste gehörten. sie brachten damals aus vielen Ziegeleien frisch gebackene Steine nach Hamburg.

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