Butterkuchen und Brote

Backfest in Wanna: Dieser Verein will junge Leute erreichen

von Wiebke Kramp | 26.09.2022

WANNA. Ein 160 Mitglieder starker Verein hat am Sonntag das vierte Backfest dieses Jahres veranstaltet - und hatte dabei gut zu tun.

Eine kurze Nacht für Ortsheimatpfleger Winfried Busch vom Verkehrverein und seinen Assistenten Florian Drews. Alle zwei bis drei Stunden mussten sie Holz abwechselnd in den Backsteinofen nachlegen, um ihn auf richtige Temperatur zu bringen.

Einheizen einen Tag vorher

Eingeheizt wurde der Ofen beim Heimatmuseum bereits ab Sonnabendmittag, damit am Sonntagnachmittag zur besten Kaffeezeit frischer Butterkuchen angeboten werden konnte. Es war das vierte Backfest dieses Jahres beim mittlerweile 60 Jahre alten Verkehrsvereins Wanna - man musste immer nur der Nase nach gehen. Der Kuchenduft war schon auf der Zuwegung zum Heimatmuseum zu riechen. Winfried Busch und Florian Drews hatten alle Hände voll zu tun. Sie buken 15 Bleche Butterkuchen, 25 Rosinenstuten, 15 Mischbrote und zehn Bauernbrote.

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Die gingen weg wie die berühmten warmen Semmeln. Und viele nutzten auch die Gelegenheit, sich hinzusetzen und bei einer Tasse Kaffee den Kuchen zu genießen und einen Klönschnack zu halten. Wer mochte, konnte sich von Vorstandssprecher Hans-Hermann Peters durchs Heimatmuseum führen lassen und die vielen Schätze aus vergangener Zeit zeigen lassen und bewundern. Das Verkehrsvereins-Team packte tüchtig mit an und sorgte für Wohlfühlatmosphäre - und auch das Wetter spielte mit, sogar die Sonne ließ sich ab und zu blicken.

Augenmerk auf junge Leute

Wie in anderen Vereinen hofft man beim 160 Mitglieder starken Verkehrsverein Wanna darauf, auch jüngere Leute zum Mitmachen zu bewegen. Bei Florian (33) und Saskia (31) Drews hat es gefruchtet. In ihren neuen Rollen als ehrenamtliche Co-Bäcker und Kuchenverkäuferin fühlen sich der Fluggerätemechaniker beim MFG in Nordholz und seine beim Zahnarzt in Otterndorf angestellte Frau wohl. Vor 14 Jahren sind sie aus dem Harz nach Wanna gezogen, haben sich ihr Haus gekauft und fühlen sich wohl: "Wir wollen hier nicht weg", lachte Saskia und ihr Mann erklärte, dass sie sich ganz bewusst ehrenamtlich engagieren: "Mann muss selber etwas machen - und kann sich doch nicht immer nur beschweren."

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Wiebke Kramp

Redakteurin
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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