Im Bezirkspokal hatte der TSV Otterndorf (blaue Trikots) erfolgreich gespielt, gewann gegen den Grodener SV (schwarze Trikots). Beim ersten Spieltag in der Bezirksliga war es ganz anders, Otterndorf unterlag in Horneburg und Groden ist nach einem 4:0-Erfolg in Immenbeck Tabellenführer. Nun bestreiten beide Teams Heimspiele. Foto: Lütt
Fußball

Bezirkslisten aus dem Cuxland im Einsatz

von Frank Lütt | 16.08.2019

KREIS CUXHAVEN. Schon am Freitagabend, 16. August, um 20 Uhr empfängt der TSV Otterndorf in der Fußball-Bezirksliga den TSV Wiepenkathen. Der erste Tabellenführer der jungen Saison, der Grodener SV, hat am Sonnabend, 17. August, den VfL Horneburg zu Gast. Die anderen beiden Cuxhavener Bezirksligisten treten Sonntag, 18. August, an - der FC Eintracht erwartet den TSV Eintracht Immenbeck und Rot-Weiss reist zum MTV Bokel.

TSV Otterndorf - TSV Wiepenkathen: Der Aufsteiger erwartet den Tabellenfünften der vergangenen Saison. Die Gastgeber sind vor einer Woche mit einer 1:2-Auftaktniederlage beim VfL Horneburg in die neue Spielzeit gestartet. Dagegen setzte der Gegner zeitgleich schon einmal ein Ausrufezeichen, indem der letztjährige Vizemeister ASC Cranz/Estebrügge mit 3:1 besiegt wurde. Dabei ragten nicht nur die Torschützen Nico Bardenhagen (2) und Heinrich Gurski heraus. "Da ist ganz viel Qualität in der Mannschaft, jeder von denen kann Tore schießen", schätzt Otterndorfs Trainer Holger Dreyer ein.

Wiepenkathen habe ein Team, das über Jahre zusammengewachsen sei. "Top organisiert mit einer sicheren Abwehr", fügt Dreyer hinzu. Die Otterndorfer wollen kompakt stehen und für die Gäste die Räume eng machen, um das Kombinationsspiel zu unterbinden. Wenn die Platzherren einen Punkt holen würden, wäre das nach Dreyers Einschätzung schon ein Erfolg, aber: "Das ist ja auch möglich." Selbst die personellen Probleme, die gegenüber der Vorwoche etwas abgenommen haben, aber es fehlen immer noch sieben Spieler, sollen die Otterndorfer nicht entmutigen. Dreyer: "Wir wollen nicht rumheulen."

Grodener SV - VfL Horneburg: Am Sonnabend, 17. August, um 18 Uhr ist Anpfiff dieser Partie auf dem Grodener Sportplatz. "Nach der letzten Woche, als die Mannschaft richtig gut gespielt hat, wollte ich eigentlich an der Aufstellung nichts verändern", berichtet GSV-Trainer Daniel Gonzalez, der eigentlich seinen Kader immer erst kurzfristig benennt. Doch aus dem Vorhaben wird nichts, weil vier Spieler der Startelf nicht dabei sein können. Dengiz Juseinov (Muskelfaserriss) und Sven Brabandt (Knie) fallen verletzt aus und Sergio Gonzalez und Niko Grabowski sind ortsabwesend. Ins Tor wird Dennis Glüsing gehen.

Die Grodener sind in der Begegnung zweier Sieger vom ersten Spieltag favorisiert, auch wenn Hornburg für die Cuxhavener schwer einzuschätzen sei. Daniel Gonzalez: "Horneburg ist eine Wundertüte. Aber wir wollen nachlegen und wir wollen gewinnen." Das sagt der Trainer auch im Hinblick auf die anschließenden Spiele gegen Wiepenkathen und Stinstedt: "Da werden die Trauben schon höher hängen."

FC Eintracht Cuxhaven - TSV Eintracht Immenbeck: Nach den Eindrücken vom ersten Spieltag sollte dies am Sonntag, 18. August, ab 15 Uhr eine klare Angelegenheit werden, auch wenn die Cuxhavener lediglich 0:0 beim Aufsteiger MTV Hammah gespielt hatten. Gegner Immenbeck erlitt auf dem eigenen Platz einen klare Niederlage mit 0:4 gegen den Grodener SV. Bei der Mannschaft aus dem Kreis Stade sollen aber einige wichtige Abwehrspieler gefehlt haben. "Wir sollten uns nicht blenden lassen von dem Ergebnis", warnt Cuxhavens Coach Mentor Grapci, denn eigentlich hätte sich Immenbeck gut verstärkt und verbessert.

Wichtig sei es aber, an sich selbst zu arbeiten, denn bei der torlosen Partie in Hammah fehlte es an vielen Stellen bei den Jahnplatz-Kickern. "Jetzt müssen wir das besser machen, insbesondere in der Offensive", erklärt Grapci und fügt hinzu: "Wir müssen mehr Tempo und Entschlossenheit zeigen." Beim letzten Testspiel vor dem Saisonstart traf Eintracht auch schon nicht ins Tor, als es ein 0:1 in Köhlen gegen den OSC Bremerhaven gab. Verzichten muss Grapci am Sonntag auf Kapitän Kai Dombrowski, der wegen der Gelb-roten Karte vom Hammah-Spiel gesperrt ist.

MTV Bokel - Rot-Weiss Cuxhaven: Nach dem schlechten Auftritt bei der 1:2-Auftaktpleite gegen den TSV Apensen fordert RW-Trainer Oliver Stepniak am Sonntag ab 15 Uhr eine Reaktion von seiner Mannschaft. "Wir wollen in Bokel ganz klar einen Auswärtssieg landen - ohne Wenn und Aber." Dafür müsse sein Team aber das Passspiel erheblich verbessern, denn: "Sonst können wir gar nicht gefährlich werden." Rot-Weiss hat Ausfälle zu beklagen. Neben Felix Linnenkohl, der gegen Apensen nach wenigen Minuten mit einem Muskelfaserriss ausgewechselt wurde, hat es auch Joscha Kuczorra erwischt. Wegen Knieproblemen muss er sich nun einer MRT-Untersuchung unterziehen.

Auch Marcus Richter werde wie gegen Apensen fehlen. Mehrere Spieler seien außerdem angeschlagen. Dafür kehren aber Damian Curras-Varela und Helgi Helgason zurück. Ob es für sie schon für die Startelf reicht, konnte Stepniak noch nicht beantworten.

Frank Lütt

Redakteur
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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