Ehrenamtliche und hauptamtliche Kräfte der Seemannsmission in Cuxhaven freuen sich über die Wertschätzung ihrer Arbeit: Horst Winkler (v.l.), Janne Scholz, Marita Hilmer, Hermann Meyer, Sarah Herzog, Martin Struwe und Rudi Rothe. Foto: Weiper
Spendenaktion

"CN/NEZ-Leser helfen": Ein Dankeschön den Spendern

11.01.2019

KREIS CUXHAVEN. Die CN/NEZ-Weihnachtsaktion ist beendet. Genau 4006 Euro sind auf dem Spendenkonto eingegangen. Geld, über das sich die Seemannsmission Cuxhaven freuen kann. Der Erlös der Aktion ist für die segensreiche Arbeit dieser sozialen Einrichtung gedacht.

"Wir sagen allen, die uns unterstützt haben, ein dickes Dankeschön", betonte Seemannsdiakon Martin Struwe. Das Geld solle dafür verwendet werden, den bisher eher tristen Garten der Seemannsmission in eine grüne Oase zu verwandeln. "Für die Seeleute, die auf ihren langen Fahrten nur aufs Meer geschaut haben, ist ein schöner Garten etwas ganz Besonderes", erklärt Struwe.

Der Diakon und seine Mitstreiter haben auch schon Pläne im Kopf, wie der Garten hinter dem Seemannsclub der Mission am Grünen Weg in Cuxhaven künftig aussehen soll - mit schöner Terrasse, bequemen Möbeln, mit Teich und Grillstation.

Rudolf Rothe, Leiter der Seefahrtschule Cuxhaven und verantwortlich für den Sozialbeirat und das Ortskomitee der Seemannsmission, ist ebenfalls begeistert vom Engagement der Spenderinnen und Spender: "Hier wird jeder Cent benötigt." Diakon Struwe betonte, die Weihnachtsaktion der CN und der NEZ sei auch deshalb wertvoll gewesen, weil die Seemannsmission in beiden Zeitungen während der gesamten Adventszeit ein breites Forum vorgefunden habe. Niemals sei so intensiv und ausführlich über die Einrichtung berichtet worden. "Damit konnten sich viele Menschen über unsere Arbeit ein Bild machen. Das ist sehr wichtig für uns." Für die ehrenamtlichen Kräfte sei diese Aufmerksamkeit eine besondere Wertschätzung gewesen, versicherte das Team der Freiwilligen, die in der Mission aktiv sind und sich hier für die gute Sache einsetzen. Die Arbeit der Seemannsmission ist fester Bestandteil im Service- und Betreuungsangebot des Cuxhavener Hafens. Die Mission ist Anlaufstelle für zahlreiche Seeleute aus aller Welt. Zahlreiche Schiffe, die nach Cuxhaven kommen, werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Mission besucht. Diakon Struwe spricht von rund 1000 Schiffsbesuchen pro Jahr.

Die Cuxhavener Einrichtung gehört zur Deutschen Seemannsmission mit ihrer internationalen Zentrale in Bremen. Seit mehr als 120 Jahren leistet die Organisation auf Schiffen, in Seemannsclubs und in Seemannsheimen auf mehreren Kontinenten Seelsorge und Sozialarbeit für Seeleute aus aller Welt - unabhängig von deren Herkunft und Religion. International legt das Hilfswerk ein besonderes Gewicht auf die psychosoziale Unterstützung von Piratenopfern und Hilfen für Seeleute in der Flüchtlingskrise. An Nord- und Ostsee leistet die Organisation in Zusammenarbeit mit dem Havarie-Kommando in Cuxhaven Notfallseelsorge. Die Arbeit wird aus Kirchensteuern, öffentlichen Mitteln, Spenden und freiwilligen Schiffsabgaben der Reeder finanziert. Die etwa 700 Haupt- und Ehrenamtlichen wollen mit Freizeitangeboten der Vereinsamung und Entfremdung in den zunehmend multinationalen Besatzungen entgegenwirken. Sie arbeiten eng mit anderen christlichen Seemannsmissionen und Organisationen wie der Internationalen Transportarbeiter-Gewerkschaft ITF zusammen. Es geht ihnen darum, die Lebens- und Arbeitsverhältnisse an Bord zu verbessern.

Die Deutsche Seemannsmission betreibt im Ausland ein Netz von 16 Stationen. In Deutschland gibt es ebenfalls 16 Standorte, die von eigenständigen Vereinen getragen werden - unter ihnen Bremen, Hamburg, Rostock, Brunsbüttel, Bremerhaven, Cuxhaven und Emden.

Weitere Spender

Der Dank der Seemannsmission und der Cuxhaven-Niederelbe-Verlagsgesellschaft gilt folgenden Spenderinnen und Spendern: Elfriede Loewecke, Dennis Janke und Christine Sorga, Frank Struck, Angelika Page, Heinz Peters, Christian und Irene Wischhusen, Isabell Goßmann-Göksin, Manja Freudenthal, Ulrike Schulz sowie weiteren Spendern, die in der Zeitung nicht genannt werden möchten.

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