Für die Werften in Europa und auf der ganzen Welt öffnet sich nach der Corona-Krise ein riesiges Auftragsloch. Symbolfoto: Michael Wessels/dpa
Schiffbau

Corona-Krise: Werften erwarten weltweit Zusammenbruch der Nachfrage

20.05.2020

KREIS CUXHAVEN. Der Schiffbau in der Corona-Krise: Für die Werften in Europa und auf der ganzen Welt öffnet sich nach der Corona-Krise ein riesiges Auftragsloch. 

Es sei für längere Zeit mit einer äußerst geringen Nachfrage nach Schiffen aller Art zu rechnen, teilte der Verband für Schiffbau und Meerestechnik (VSM) am Dienstag in Hamburg mit. Das treffe die Branche in einer Phase, in der ohnehin schon seit Jahren die Auftragseingänge geringer sind als die Produktion und die globalen Schiffbaukapazitäten nicht ausgelastet seien.

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Vielen Betrieben werde die Arbeit ausgehen. In Europa sei ohne Gegenmaßnahmen ein vorübergehender Rückgang von 50 bis 75 Prozent möglich. Der Verband forderte deshalb, Aufträge für Schiffe der öffentlichen Hand vorzuziehen und ein Erneuerungsprogramm für die Handelsflotte aufzulegen, um moderne Antriebstechnologien voranzubringen. So könne ein unkontrollierter Flurschaden in der Industrie verhindert werden, die mit den Zulieferern rund 200.000 Arbeitsplätze in Deutschland sichere. (dpa)

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