Die Lust auf Urlaub, Meer und Strand ist groß. Doch wie wird die Reiselust nicht zum Reisefrust? Foto: Clara Margais/dpa
Reisen in Corona-Zeiten

Corona-Positiv zurück in den Landkreis Cuxhaven? So wird die Reiselust nicht zum Frust

von Redaktion | 16.07.2021

KREIS CUXHAVEN. Die Reiselust steigt auch bei den Menschen im Landkreis Cuxhaven. Entsprechend steigt auch die Corona-Inzidenz. Aus dem Kreishaus kommen jetzt Informationen für eine sichere Reise-Planung.

Die bevorstehenden Sommerferien und die derzeit niedrigen Inzidenzwerte in Deutschland lassen nach den vielen Monaten der Corona-Pandemie die Reiselust der Menschen wieder ansteigen. Doch wie kann der Sommerurlaub geplant werden, sodass die Reiselust nicht im Frust endet?

Regelungen des Reiselandes

"Sofern Sie eine Auslandsreise planen, informieren Sie sich vor Abreise über die entsprechenden Regelungen des Landes in das Sie reisen möchten und behalten Sie die Infektionslage dort im Blick", rät der Landkreis Cuxhaven in seinem Lagebericht. Auch rät er, die eigene Reise mit einer Rücktrittsmöglichkeit zu buchen. Selbst wenn dies zusätzliche Kosten verursache.

Quarantäne nach der Heimreise?

Je nach Infektionslage im Urlaubsland müssten auch die Quarantäne-verpflichtungen nach der Reise beachtet werden. Die entsprechenden Regelungen seien dabei von der Klassifizierung des Landes, in dem sich innerhalb der letzten zehn Tage vor der Einreise aufgehalten wurde, abhängig. 

Dabei werden folgenden Klassifizierungen unterschieden:

-Kein Risikogebiet 

-Risikogebiet 

-Hochinzidenzgebiet 

-Virusvariantengebiet 

Welche Klassifizierung aktuell für welches Reiseland gilt, kann auf der Internetseite des Robert Koch Institutes (RKI) nachgeschaut werden. "Die Klassifizierung eines Landes kann sich auch während des Aufenthaltes ändern", heißt es aus dem Kreishaus in Cuxhaven. "Sie sollten unbedingt vor Antritt der Rückreise noch einmal überprüfen, ob sich die Klassifizierung Ihres Urlaubsortes geändert hat - und ob die entsprechenden Regelungen für Reiserückkehrer unverändert geblieben sind."

Alle aktuellen Infos rund um die Entwicklung und Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf die Region rund um Cuxhaven lesen Sie hier.

Aufenthalt im Risikogebiet

Personen, die mit dem Flugzeug einreisen, müssen zudem grundsätzlich - unabhängig davon, ob sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben - vor dem Abflug dem Beförderer ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenen-Nachweis vorlegen.

Personen, die sich in den letzten 10 Tagen vor Ihrer Einreise in die Bundesrepublik Deutschland in einem Risiko-, Hochinzidenz- und Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen bestimmte Regeln beachten:

1. Anmeldepflicht: Reisende nach Voraufenthalt in einem Risiko-, Hochinzidenz-, oder Virusvariantengebiet sind verpflichtet, vor der Einreise die digitale Einreiseanmeldung unter https://www.einreiseanmeldung.de auszufüllen und die erhaltene Bestätigung bei Einreise mit sich zu führen. Die Bestätigung wird durch den Beförderer und gegebenenfalls zusätzlich durch die Bundespolizei im Rahmen grenzpolizeilicher Aufgabenwahrnehmung kontrolliert.

2. Nachweispflicht: Reisende nach Voraufenthalt in einem Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet müssen grundsätzlich bereits bei Einreise einen negativen Testnachweis mit sich führen. Bei Voraufenthalten in einem Hochinzidenzgebiet ist auch die Vorlage eines Impf- oder Genesenen-Nachweises möglich. Bei Einreise nach Voraufenthalt in einem einfachen Risikogebiet müssen Reisende spä-spätestens 48 Stunden nach Einreise ein negatives Testergebnis, einen Impf- oder Genesenen-Nachweis besitzen. Die Nachweise müssen über das Einreiseportal unter https://www.einreiseanmeldung.de hochgeladen werden.

3. Reisen mit einem externen Beförderer: Im Falle der Inanspruchnahme eines Beförderers muss immer ein Nachweis zum Zwecke der Beförderung vorliegen. Eine Beförderung ohne oben genannten Nachweis ist ausgeschlossen.

4. Quarantänepflicht: Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sich grundsätzlich direkt nach Ankunft zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben. Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet beträgt die Absonderungszeit 14 Tage.

Beendigung der Quarantäne

Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenen-Nachweis, ein Impfnachweis oder ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://www.einreiseanmeldung.de übermittelt wird. Die Quarantäne kann jeweils ab dem Zeitpunkt der Übermittlung beendet werden. Nach vorherigem Aufenthalt in einem Hochinzidenzgebieten greift die Zwei-Test-Strategie. Der zweite Test kann frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise vorgenommen werden.

Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne 14 Tage und eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist in diesem Fall nicht möglich.

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Redaktion

Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung
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