In Niedersachsen sollen noch in dieser Woche mehr jüngere Menschen mit dem Astra Zeneca-Impfstoff gegen das Corona-Virus geimpft werden. Das teilt das Land mit. Foto: Expa/Jfk/dpa
Verordnung angepasst

Corona-Virus: Niedersachsen will noch in dieser Woche mehr Jüngere impfen

von Redaktion | 23.02.2021

NIEDERSACHSEN. Die Landesregierung begrüßt, dass der Bund jetzt erklärt hat, auch Lehrer und Erzieher zu impfen - allerdings müssten dabei alle berücksichtigt werden, sagte Ministerpräsident Weil. Noch in dieser Woche sollen mehr Menschen den Astra-Zeneca-Impfstoff angeboten bekommen.

Das teilte das Land in einer Pressemitteilung mit. Demnach sollen noch in dieser Woche nach den Planungen des Landes schon erste Personen aus der Gruppe mit einer hohen Priorität für eine Covid-Schutzimpfung mit dem Vakzin von AstraZeneca geimpft werden können.

Genügend Impfstoff

Dies wäre jeweils dann möglich, wenn vor Ort bereits allen Personen unter 65 aus der ersten Gruppe mit der höchsten Priorität ein Impfangebot gemacht wurde und noch Impfstoff von AstraZeneca zur Verfügung steht.

Impfverordnung des Bundes

Laut der Imfpverordnung des Bundes zählen zu dieser Gruppe etwa Ärzte, Polizei und Ordnungskräfte, aber auch Betreuer in Behinderteneinrichtungen, Betreuer von pflegebedürftigen Menschen, die nicht in einer stationären Einrichtung leben sowie Menschen mit bestimmten chronischen Krankheiten.

Lehrer höhere Priorität 

Lehrer und Erzieher gehören bisher laut Verordnung nur zur Prioritätengruppe 3. Das soll sich jetzt ändern, wie der Bundesgesundheitsminister am Montag offenbar in einer wöchentlichen Telefonkonferenz mit den Gesundheitsministern der Länder erklärt haben soll.

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Kritik von Weil 

"Es ist gut, dass der Bundesgesundheitsminister jetzt zumindest für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Grundschulen, Förderschulen und Kindertagesstätten eine frühzeitige Impfung vorsieht", kommentiert Niedersachsens Ministerpräsident Weil. Das sei allerdings nur ein erster Schritt. "Es ist nicht zu verstehen, dass die Lehrerinnen und Lehrer von älteren Kindern und Jugendlichen ausgenommen sind. Die Bundesregierung sollte in dieser Hinsicht keine halben Sachen machen", so Weil.

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