DIY TEIL 2

Dein Highlight im Garten: Bank aus Bohlen

07.10.2020

Einzigartig, massiv und originell: Das sind die Werke von Ingram Schulze, welcher ab sofort in unserem Ratgeber #Bauen&Wohnen seinen Enthusiasmus zu Do-it-yourself Projekten ausleben wird. Heute: aus alten Gerüstbohlen ein neues Highlight im Garten / Teil 2. (cre)

Fortsetzung vom ersten Teil

Nachdem ich mir die gewünschten Teile der Bohle ausgemessen habe, beginne ich mit dem Zusägen der einzelnen Bohlen. Dazu verwende ich eine Kapp- und Gehrungssäge mit einem ausreichend großen Sägeblatt, da die Bohle ja nun nicht gerade die Maße wie ein langweiliges Glattkantbrett hat. Dafür sollte die Säge auch ausreichend dimensioniert sein. Die Schnitte säge ich auf 45°, dass man nachher einen Winkel von 90° erhält beim Zusammensetzen. 

Schnittkanten entschärfen

Wenn man die Bretter nun alle fertig zugesägt hat, ist es von Vorteil, die Schnittkante mit Schleifpapier zu entschärfen. Tipp am Rande: Wenn Du das nötige Know-how besitzt, dann arbeite mit einem Schwingschleifer, denn damit geht es recht fix und man kann die Werkstückkante auch etwas abschrägen. Macht sich optisch ganz gut. 

Einzelteile miteinander fixieren

Jetzt setzt man alle drei Teile trocken zusammen, um zu schauen, wie die Einzelteile zusammenpassen. Dabei sollte man eine ausreichend große Ablage, Tisch, Werkbank oder Vergleichbares zum Arbeiten haben, sodass man diese Teile dann später auch mit Schraubzwingen festspannen kann. Die Schraubzwingen dienen dazu, die Einzelteile miteinander zu fixieren. 

Wenn jetzt alles perfekt passt und beide Winkel, die sich aus den 45°- Schnitten ergeben, drehst Du die Bohle um, auf der man später sitzen möchte, und spannst diese auf dem Arbeitstisch fest. Jetzt nimmt man sich einfach ein etwas größeres Kantholz am besten ein KVH-Holz und sägt dieses auf ca. 30 cm Länge (dies ist immer von allen Seiten schön glatt und absolut quadratisch im Schnitt). Das garantiert, dass man so eine massive Schablone im rechten Winkel hat. Diese Hölzer legt man dann jeweils an das Ende der Bohle quer an die Schnittkante. Das Kantholz erneut mit der Bohle festspannen. 

Stabilität durch PU-Kleber

Jetzt trägt man am besten PU-Kleber auf die Schnittfläche auf, verstreicht es etwas mit einem Stück Pappe, damit der Kleber nicht gleich zu Laufen anfängt und so auch ausreichend mit dem Holz benetzt ist. Als Nächstes fügt man die anderen Teile jeweils rechts und links dazu und setzt eine weitere Schraubzwinge an, sodass jetzt die Bohle im 90°-Winkel an der Sitzfläche steht, die später als Füße fungieren. Wenn Du nun beide Seiten komplett zusammengesetzt und vernünftig zusammengespannt hast, kannst Du die Schraubzwingen lösen, mit der man die Sitzfläche am Arbeitstisch fixiert hat. Jetzt richtet man die Bank auf, stellt sie auf die Beine und kann vorsichtig kontrollieren, ob die Füße gerade zueinander stehen und die Bank nicht kippelt. Wenn das zutrifft, kannst Du die Holzdübel ansetzen. Dazu setzt man jeweils am Ende der Bank drei Bohrungen, fügt PU-Kleber in die Bohrungen und treibt mit einem Holzhammer die bereits vorher zugesägten Dübel in die Bohrungen. 

Und jetzt ist Geduld und Zeit von Nöten, damit alles gut trocknet. Dabei helfen ein guter Rotwein und ein spannender Krimi. Fortsetzung folgt. 

Bis dahin gutes Gelingen und viel Spaß!

Ingram Schulze

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