Dicke Rauchschwaden quollen aus dem Einfamilienhaus an der B73 in Althemmoor. Foto: Lange
Althemmoor

Dicke Rauchschwaden aus Haus in Hemmoor: Feuerwehr muss B73 sperren

15.09.2020

HEMMOOR. Dicke Rauchschwaden quollen am Montagabend gegen 19 Uhr aus einem leer stehenden Einfamilienhaus in Althemmoor an der B73. Für die Löscharbeiten musste ein Teil der Straße gesperrt werden. 

Wer am Montagabend gegen 19 Uhr auf der B73 im Stadtteil Althemmoor unterwegs war, der musste leider kurze Verkehrsbehinderungen in Kauf nehmen. Aus einem leerstehenden Einfamilienhaus an der Cuxhavener Straße quollen dicke Rauchschwaden.

Zwei Menschen im Haus

Um 19.06 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Althemmoor über Telefon alarmiert. "Feuer in einem Einfamilienhaus, zwei vermisste Personen", lautete der Alarm. Umgehend wurden die Fahrzeuge besetzt. Nach erster Erkundung stellte der Gruppenführer ein Feuer im Untergeschoss fest. Das Haus war stark verraucht und eine Person saß im Obergeschoss und rief um Hilfe. Diese Person sprach von einer weiteren bewusstlosen Person im Obergeschoss.

Rettung nach vier Minuten

Atemschutzträger rüsteten sich aus um in das verrauchte Haus zu gehen um weitere Erkundungen zu tätigen. Schlauchleitungen aus einem wasserführenden Fahrzeug wurde für den Schnellangriff verlegt und auch vom etwa 200 Meter entfernten Hydranten wurden weitere Schlauchleitungen verlegt. Ein weiterer Trupp begann mit der Personenrettungen der am Fenster befindlichen Person über eine Steckleiter. Bereits nach vier Minuten war diese Rettung gelungen.

B73 auf einer Seite gesperrt

Die zweite bewusstlose Person wurde über das Treppenhaus gerettet. Parallel begann der Löschangriff im Untergeschoss. Auf der B73 wurde eine halbseitige Sperrung eingerichtet und der Verkehr mit Leitkegeln und Warnlampen an der Einsatzstelle vorbeigeführt. Eine Nachbarwehr stellte einen Druckbelüfter zur Verfügung mit dem das Haus rauchfrei gemacht wurde. 

Einsatz war eine Übung

Nach einer Stunde war der Einsatz abgearbeitet. In der Abschluss Besprechung wurde kleine Fehler besprochen.  Denn das Feuer hatte der Ortsbrandmeister Stefan Ahlf und sein Stellvertreter Gorden Geppert für eine Feuerwehrinterne Übung so präpariert dass es aussah wie ein echtes Feuer. Bei dem Einsatz handelte es sich um eine Übung.

Löschen mit Mund-Nasen-Schutz

Ahlf und seine Kollegen waren mit dem Ergebnis der ersten Übung während der Corona-Pandemie zufrieden. Die Einsatzkräfte arbeiteten mit einem Mund Nase Schutz und den nötigen Abstand. (jl)

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