Hochbetrieb:

Dreizehn auf einen Streich in der Schleuse

26.05.2016

OTTERNDORF. Da müssen die Kommandos zackig, laut und deutlich sein. Schließlich gilt es, den Lärm der laufenden Motoren zu übertönen. Denn Bootswände sollen ohne Beulen und Blessuren bleiben. Immerhin 13 Boote haben päckchenweise die Leinen in der Schleusenkammer festgemacht. Von Wiebke Kramp

Mittwochmittag herrscht in der Otterndorfer Kanalschleuse angekündigter Hochbetrieb. Die Schleusenwärter Ingo Kahlsdorf und Hans Speetz haben alle Hände voll zu tun – auch wenn an diesem Tag nur 20 Zentimeter Niveauunterschiede zwischen Elbe und Kanal auszugleichen sind. Sie dirigieren die Skipper und kassieren die acht Euro Schleusen- und Kanalgebühr pro Boot. Das Schleusen selbst ist in wenigen Minuten beendet, dann können die Skipper ihre Yachten in den Kanal steuern.

Es handelt sich um die Rücktour des Konvois. Die Crews der Motorsportboote – die meisten Paare im gesetzten Alter – haben bereits den Großteil ihrer gemeinschaftlichen Erkundungstour gut hinter sich gebracht und sich auf zu neuen Ufern gemacht. Die Tour des Landesverbandes Motorsport, in dem rund 70 Motorbootvereine in Niedersachsen organisiert sind, führte diesmal vom Treffpunkt Bremerhaven aus über den Hadelner Kanal oder um Cuxhaven herum über die Elbe in die Oste hinein bis Bremervörde.

Laut Vorsitzendem Benno Wiemeyer aus Osnabrück-Lotte ging es bei dieser gemeinsamen Ausfahrt – Start einer anderen Gruppe war in Hamburg – darum, das Augenmerk auf die Schönheiten und den Reiz dieser bei Sportbootfahrern eher unbekanten Region zu lenken. „Das war traumhaft, die Vereine haben uns sehr herzlich willkommen geheißen“, schwärmt Skipper Hermann Koof. Auch für den Landesvorsitzender Wiemeyer ist unsere Region „ein wunderbares Revier“. Einen großen Wunsch hat der oberste niedersächsische Sportbootfahrer ans Land: Auch während der Bauphase der Kanalschleuse mit einhergehender Schließung wären mit Strom- und Wasseranschlüssen ausgestattete Liegeplätze aus touristischer Sicht erforderlich. Sportbootfahrer würden einen solchen Liegeplatz schätzen, um von dort aus Otterndorf zu erkunden.

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