Den Kampf um den Klassenerhalt haben die Eisbären Bremerhaven verloren. Archivfoto: Adelmann
Basketball

Eisbären Bremerhaven steigen aus der BBL ab

13.05.2019

BREMERHAVEN. Was für ein Drama, was für ein brutale Nachricht für alle Fans der Eisbären Bremerhaven: Die Seestädter sind nach 14 Jahren aus der Basketball-Bundesliga abgestiegen.

Die Mannschaft von Trainer Michael Mai verlor am Sonntag am letzten Spieltag nach einem Herzschlagfinale mit 87:90 beim Mitteldeutschen BC und rutschte so auf einen Abstiegsplatz. Der Ärger um die verweigerte Lizenz für die neue BBL-Saison ist damit hinfällig.

Die Eisbären hätten zwar auch bei einer Niederlage die Klasse halten können, doch die dazu nötige Schützenhilfe von den EWE Baskets Oldenburg blieb aus. Der Hauptrundenzweite verlor nach einer blamablen Vorstellung im Parallelspiel beim Vorletzten Merlins Crailsheim (87:99) und sorgte somit dafür, dass die Eisbären nun nur noch zweitklassig sind. Jubel dagegen bei Crailsheim. Der Aufsteiger bleibt in der BBL. Schon vor dem Showdown in Weißenfels hatte es aus Eisbären-Sicht eine schlechte Nachricht gegeben: Center Darnell Jackson hatte sich eine Oberschenkel-Blessur zugezogen und konnte nicht eingreifen. Für ihn rückte Shooting Guard Durrell Summers in der Kader.

Die Eisbären erwischten beim MBC zunächst einen guten Start. Spielmacher Chris Warren besorgte mit einem schönen Schnellangriff das 19:12 und ließ die 30 mitgereisten Eisbären-Fans jubeln. Weißenfels nahm direkt die Auszeit - und das zeigte Wirkung. Die Gastgeber kamen nun besser zurecht, verkürzten rasch (19:18). Bis zur Halbzeit blieb das Spiel eng (38:42).

Im dritten Viertel erwischten die Bremerhavener dann aber - wie so oft in dieser Saison - einen schlafmützigen Start. Schnell lagen sie mit neun Zählern zurück (40:49). Mit zwei krachenden Dunkings sorgte Keith Benson (insgesamt 18 Punkte) zwar für die richtige "Hallo-wach"-Aktion. Ärgerlich aber: Die Eisbären kassierten in der Defensive immer wieder leichte Körbe und taten sich auch offensiv schwer. So blieb der MBC in Front. Eingangs des Schlussabschnitts war es dann "Addi" Breitlauch, der die Eisbären mit zwei Dreiern wieder voll ins Geschäft brachte (67:67). Doch am Ende entschieden Kleinigkeiten. 16,4 Sekunden vor Schluss kassierten die Eisbären einen Dreier (84:86). Anschließend bestand die Chance zum Ausgleich, doch beim Einwurf kam Armani Moore nicht richtig an den Ball und vertändelte ihn anschließend. Kurz darauf war Schluss.

Von Christian Heinig

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