Gesellschaft

Feuerwehrball in Lüdingworth: Tanzen, bis der Boden brennt

04.11.2019

LÜDINGWORTH. Und wahrlich: mehr ging nicht, rund 600 Feierwütige, ein grandioses Publikum und eine super Stimmung ließen das fiese Herbstwetter schnell vergessen und zauberten heißes Partyfeeling auf Janssens Tanzboden.

Sirenengeheul, Wahnsinns-Stimmung, und die besten Gäste der Welt. Die Lüdingworther Feuerwehr rief und alle Feierwütigen kamen in Janssens "Vergnügungsstätte". Ortbrandmeister Dennis Joost zeigte sich begeistert: "So viele Kameraden aus dem Landkreis und weit hinaus - wie Deichsende, Bützflether Moor und Etelsen."

"Was Ihr in diesem Jahr wieder performt habt, ist nicht mehr zu toppen", erging das Lob von Ortsbürgermeister Thomas Brunken. Besonders beeindruckt habe ihn die 125-Jahr-Feier. "Für mich war das unbenommen schon ein Dorffest!" Bereits 1896 fand in Lüdingworth der erste Feuerwehrball statt. Doch man ruhte sich nicht auf Traditionen aus, sondern bot auch 123 Jahre später Stimmung vom Feinsten. Der Altmeister der Turntables Top-Deejay Jürgen heizte dazu ordentlich ein. Seine Lieder ließen die Tanzfläche beben und machte die Feuerwehr zur Feierwehr. Gelöscht wurde nicht mit Wasser, sondern an diesem Abend mit Bier.

Feuerwehr Nordleda siegt

Über 400 Preise, von der Vogelvilla bis zum Holzdrehteller, standen bei der Tombola bereit. Vielen Dank den Spendern, besonders denen der Hauptpreise. So verloste Familie Janssen unter allen anwesenden Wehren und Vereinen wieder einen Kameradschaftsabend im Norddeutschen Hof im Wert von 500 Euro. Glücklicher Gewinner war die Freiwillige Feuerwehr Nordleda. "Das muss brennen", hatte sich das Festkomitee, bestehend aus Felix, Philip und vielen Helfern gedacht und stellte wieder eine tolle Party auf die Beine. Das Kommando führte auch hier Ortsbrandmeister Dennis Joost. Highlight war die Mitternachtseinlage mit dem mittlerweile zum Kultklassiker avancierten Ruder-Knaller "Aloha Heja He", die wieder zu einer grandiosen Show auf dem Hosenboden geriet. (jt)

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