Am Siemens-Standort Cuxhaven werden Maschinenhäuser für den weltgrößten Offshore-Windpark gefertigt. Foto: Scheer
Offshore

Flaute im Heimatmarkt: Siemens Gamesa setzt auf Export

07.11.2019

CUXHAVEN. Der Windkraftanlagen-Hersteller Siemens Gamesa drängt verstärkt ins Dienstleistungsgeschäft rund um die Windkraft und setzt bei Offshore auf Export.

Nach dem Kauf der Onshore-Service-Sparte des insolventen Mitbewerbers Senvion hat das Unternehmen mit Sitz in Cuxhaven und Hamburg jetzt ein eigenes Spezialschiff für Wartungsarbeiten an Offshore-Anlagen in Dienst gestellt.

Siemens Gamesa reagiert damit offensichtlich auf die Marktsituation. In Deutschland werde in den nächsten drei Jahren keine einzige Offshore-Turbine aufgestellt, sagte der Deutschland-Chef Dr. Marc Becker im Gespräch. Die Anlagenfertigung in Cuxhaven soll sich während der Flaute im Heimatmarkt mit Großaufträgen unter anderem aus den USA, Taiwan, Großbritannien und den Niederlanden über Wasser halten.

Das ausführliche Interview mit Dr. Marc Becker lesen Sie am Donnerstag, 7. November, in den Print- sowie Onlineausgaben der Cuxhavener Nachrichten und Niederelbe-Zeitung. (heu)

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