Extrem-Hindernislauf

Giants Run: Gegen den Strom

26.04.2017

WINGST. Am Sonnabend, 29. April, feiert der Giants Run, ein Extrem-Hindernislauf, seine Premiere in der Wingst. 860 Sportler wagen diese besondere Herausforderung. Von Jan Unruh

In drei Tagen verwandeln sich große Teile der Wingst in einen gigantischen Spielplatz. Zum ersten Mal findet dort am Sonnabend der Giants Run statt, ein Extrem-Hindernislauf für hartgesottene Sportler. Insgesamt 860 Mutige haben sich angemeldet für die Premiere. Seit einigen Tagen werden die mehr als 40 Hindernisse aufgebaut. Diese versprechen schon jetzt einen spektakulären Wettkampf – für Teilnehmer und auch Zuschauer.

Organisator Sören Stinski ist auch wenige Tage vor der Premiere des Giants Run noch die Ruhe selbst. „Wir bekommen das alles auf jeden Fall hin“, sagt er mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Er und sein Helferteam sind nun schon damit beschäftigt, die vielen natürlichen und vor allem künstlichen Hindernisse zu errichten und aufzubauen. Professionelle Unterstützung bekommen sie von vielen Firmen aus der Umgebung. Eine davon ist die Firma Krause Schwimmbad-Technik aus Stade, die sich um ein einzigartiges Hindernis kümmert. „So etwas gibt es bei keinem anderen solcher Läufe“, sagt Stinski sichtlich stolz. „Wicked Water“ haben sie diese Konstruktion genannt. Es handelt sich um ein riesiges Schwimmbecken aus Holz, das mit vier Turbinen ausgestattet ist. Diese Gegenstromanlage müssen die Teilnehmer des Giants Run kurz vor dem Zieleinlauf dann passieren. Rund 100 000 Liter Wasser werden dafür benötigt. Die Idee stammt aus dem Kreis des Organisationsteams. Um die Umsetzung kümmert sich die Stader Firma. „Eine Maßanfertigung“, so Stinski. Das ist aber nur eines von zahlreichen Hindernissen, die in diesen Tagen aufgebaut werden müssen.

„Da wartet noch ein Haufen Arbeit auf uns.“ Rund 1,5 Kilometer Bauzäune, 3 Kilometer Absperrgitter und 70 Kilometer Absperrband werden rund um den Giants Run benötigt. Allein für die Hindernisse werden 15 Tonnen Holz verbaut. Hinzu kommen 500 Reifen, die als Hürden auf der Strecke verteilt werden. Bis Freitagabend soll alles stehen, damit den 860 mutigen Teilnehmern (600 Männer, 260 Frauen) der Weg ins Ziel so schwer wie möglich gemacht wird. Doch nicht nur die Läufer, auch die Zuschauer werden auf ihre Kosten kommen. Vier Zuschauersammelpunkte wurden eingerichtet, an denen gleich mehrere Hindernisse stehen, die überwunden werden müssen. Dreh- und Angelpunkt ist der Dobrocker Reitplatz. Dort ist auch der Start- und Zielbereich eingerichtet. Zudem befinden sich dort gleich zehn große Hindernisse – unter anderem „Wicked Water“. Eine gute Möglichkeit auch für Zuschauer, hautnah dabei zu sein, wenn die Teilnehmer sich über, durch oder unter die Hindernisse quälen müssen. Weitere sogenannte Zuschauersammelpunkte befinden sich auf dem Parkplatz des Wingster Zoos, beim Schwimmbad und beim Wasserwerk. „Es wird eine Veranstaltung für die ganze Familie“, so Stinski.

www.giantsrun.com

Informationen zum Giants Run:

Der Giants Run ist ein sogenannter Obstacle Course Run (Extrem-Hindernislauf. Er feiert am Sonnabend, 29. April, Premiere in der Wingst.

Es werden zwei verschiedene Streckenlängen angeboten. Der 9-km-Lauf für Anfänger startet um 11 Uhr. Ab 14 Uhr gehen die Experten auf die 18 km lange Strecke.

Das Zeitlimit für den 9-km-Lauf beträgt zweieinhalb Stunden. Insgesamt 23 Haupthindernisse und diverse kleine Hindernisse müssen überwunden werden.

Für den 18-km-Lauf haben die Teilnehmer insgesamt vier Stunden Zeit. Auf sie warten 34 Haupthindernisse sowie diverse kleine Hindernisse.

Für die Zuschauer werden vier große Zuschauersammelpunkte eingerichtet. Dreh- und Angelpunkt wird der Reitplatz am Dobrock sein.

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