Nordsee: Der Kran des Offshore-Versorgungsschiffs "Geosund" (l.) hebt einen mit Bergungsgut gefüllten Container auf ein anderes Schiff, um ihn zu einem nahe gelegenen Hafen zu transportieren. Foto: Peter Dejong/AP/dpa
"MSC Zoe"

Havarie von Containerfrachter: Großteil der Ladung geborgen

22.05.2019

EMDEN/KREIS CUXHAVEN. Knapp fünf Monate nach der Havarie des Riesenfrachters "MSC Zoe" in der stürmischen Nordsee ist ein Großteil der verlorenen Container und Ladungsteile inzwischen geborgen.

Das teilten die zuständigen Behörden in Deutschland und den Niederlanden mit. Im niederländischen Teil der Nordsee, wo die meisten der 342 über Bord gegangenen Container geortet wurden, seien 85 Prozent der lokalisierten Wrackstücke aus dem Wasser geholt worden, erklärte die nationale Straßen- und Wasserbaubehörde.

Etwas weiter sind die Arbeiten auf deutscher Seite. "Ein Großteil der Bergungsarbeiten ist erledigt", sagte der stellvertretende Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Emden, Günther Rohe. Auf der Fahrt von Portugal nach Bremerhaven hatte die "MSC Zoe", eines der weltgrößten Containerschiffe, am 2. Januar im Norden der niederländischen Wattenmeerinseln und vor der Insel Borkum einen Teil ihrer Ladung verloren. Die Ursache steht noch nicht fest. (dpa)

Lesen Sie auch...
Natur

Wattenmeer: Seehundzähler verspätet gestartet

14.06.2019

NORDSEE. Mit zwei Tagen Verzögerung hat am Donnerstag die Zählung der Seehunde im niedersächsischen Wattenmeer begonnen.

Kultur

Ausstellung über das Früher und Heute der Krabbenfischerei

von Thomas Sassen | 13.06.2019

CUXHAVEN. Die Krabbenfischerei an der deutschen Nordseeküste hat eine unvergleichliche Entwicklung genommen.

Natur

Seehundzählung im Wattenmeer verzögert sich

12.06.2019

NORDSEE. Schlechtes Wetter hat den Beginn der Seehundzählung im Niedersächsischen Wattenmeer verhindert.

Forschung

Forscher untersuchen Chancen der CO2-Lagerung in der Nordsee

10.06.2019

KIEL/KREIS CUXHAVEN. Ein Team internationaler Forscher untersucht in der Nordsee Chancen und Risiken, klimaschädliches Kohlendioxid im Meeresboden zu lagern.