Marte Krüger hat in den vergangenen Wochen mehr Spielzeit bekommen - auch aufgrund der vielen Verletzten. Foto: Lütt
Handball

Heimspiel des TSV Altenwalde gegen die Wundertüte

08.11.2019

ALTENWALDE. Die Altenwalder Handball-Damen sind eigentlich in der Favoritenrolle bei ihrem Heimspiel am Sonnabend, 9. November, ab 16.30 Uhr. Das Team von Trainerin Katrin Hinck erwartet den Tabellenvorletzten aus Elsfleth. Aber die Papierform kann täuschen.

Landesliga Frauen:

TSV Altenwalde - Elsflether TB: Die Gäste liegen auf dem elften und vorletzten Rang, der den Abstieg bedeuten würde, aber sie haben erst zwei Spiele bestritten. Die Konkurrenz hat schon fünf bis sieben Begegnungen absolviert. Elsfleth hat zuhause 23:25 gegen Komet Arsten und 31:35 bei der HSG Delmenhorst verloren. Diese Spielen fanden beide im September statt. Dementsprechend sind die Elsfletherinnen schwer einzuschätzen. "Ich habe Elsfleth selbst noch nicht spielen sehen", so TSV-Trainerin Hinck. Ein besonderes Augenmerk wird ihre Mannschaft aber auf die Toptorschützin der Elsfletherinnen legen müssen. Laura-Sophie Lissewski hat in den beiden bisherigen Partien 22 Tore erzielt.

Der TSV Altenwalde steht mit 5:5 Punkten auf Rang acht. Die Mannschaft hat den einen oder anderen Zähler liegengelassen. Das hatte unterschiedliche Gründe. Eine erhebliche Rolle hat dabei gespielt, dass drei Spielerinnen an den ersten Spieltagen dieser Saison langfristige Verletzungen erlitten haben, wie zum Beispiel Torhüterin Maria Nitz. Auch wenn die A-Jugendliche Victoria Lühr ihre Sache zwischen den Pfosten ordentlich macht, die Ausstrahlung einer routinierten Keeperin wie Maria Nitz kann sich noch nicht haben. Dies wirke sich auch auf die Abwehr aus. Dennoch ist Hinck von ihrer Mannschaft überzeugt. "Uns hat auch der Glaube im Abschluss gefehlt in den letzten Wochen." Daran wurde in dieser Trainingswoche gearbeitet. Neben den drei Langzeitverletzten Maria Nitz, Stefanie Steffens, Nele Frers fehlt weiterhin auch Jana Pressentin. Zudem wird Kira Döhring aus beruflichen Gründen nicht dabei sein.

Landesklasse Männer:

SG Buntentor/Neustadt - TSV Altenwalde: Der Achte empfängt den Spitzenreiter am Sonntag, 10. November, um 15.30 Uhr. Den Platz an der Sonne möchte das Team von Trainer Daniel Schnautz auch unbedingt verteidigen. Die Voraussetzungen sind gut, denn nach der schlechten Abwehrleistung bei der bisher einzigen Saisonniederlage bei der HSG Phoenix folgte am vergangenen Wochenende ein überzeugender 34:22-Heimerfolg gegen SG Achim/Baden III.

Schnautz hat den jetzigen Gegner einmal beobachtet und stellte fest: "Die haben eine gute erste Sechs. Aber wenn wir über unser Tempo und einer aggressiven Abwehr kommen, dann sollten wir gewinnen können." Aber es gibt einen Ausfall zu beklagen: Haupttorschütze Tammo Rosenberg ist verletzt, es liege der Verdacht auf Kreuzbandriss nahe. Angeschlagen sei außerdem Clemens Stangneth, der vergangenes Wochenende neun Tore erzielte. "Wir haben aber Alternativen und das Training lief diese Woche wieder sehr gut", macht Schnautz sich und seiner Mannschaft Mut. (flü/jun)

Lesen Sie auch...
Handball

TSV Altenwalde verliert das Spitzenspiel

19.02.2020

ALTENWALDE. Es war das erwartete Spitzenspiel in der Handball-Landesliga. Die B-Juniorinnen des TSV Altenwalde und des VfL Horneburg schenkten sich nichts und boten den rund 100 Zuschauern in der Franzenburger Halle ansehnlichen Handballsport - mit dem besseren Ende für die Gäste.

Boxen

Hemmoorer Youessef Omeirat kämpft sich ins Finale

19.02.2020

HEMMOOR. Der Hemmoorer Boxer Youessef Omeirat hat bei den Weser-Ems-Meisterschaften der Amateurboxer das Finale erreicht.

"Sportlich von A bis Z"

Vom Krokodil bis zur Kobra: Yoga in Cuxhaven im Selbstversuch

von Frank Lütt | 19.02.2020

CUXHAVEN. Wir haben uns x-mal Gedanken darüber gemacht, welche Sportart wir im Rahmen unserer Serie "Sportlich von A bis Z" beim Buchstaben X machen. Aber es gibt einfach keine. Den Kunstgriff, das X für das häufig im Englischen schon abgewandelte "xtreme" zu nutzen, wollten wir nicht machen. Heute also: Y wie Yoga. Im Selbstversuch erfuhr CN/NEZ-Sportredakteur Frank Lütt, welchen extremen Einfluss der Gesundheitssport auf ihn hat.

Tischtennis

Aufstieg des TSV Altenbruch ist bereits perfekt

18.02.2020

GROHN. Der TSV Altenbruch hat mit seinem 8:3-Sieg in der Tischtennis-Bezirksoberliga der Damen beim TV Grohn bereits am vierten Rückrundenspieltag die Meisterschaft perfekt gemacht! Bei vier noch ausstehenden Spielen und jetzt 26:0 Punkten ist das Team von der Elbmündung nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen. Damit ist auch der Aufstieg in die Landesliga in trockenen Tüchern.