"tauchen-Award" verliehen:

Hemmoorer Kreidesee beste Tauchbasis

31.01.2016

HEMMOOR. Zum sechsten Mal in Folge ist der "tauchen-Award", der begehrte Preis in der Kategorie der besten Tauchbasis in Deutschland, Österreich und der Schweiz, an die Tauchbasis Kreidesee in Hemmoor gegangen. Die Auszeichnung wurde am Freitagabend in Düsseldorf verliehen.

HEMMOOR. Die Sieger in den einzelnen Kategorien des „tauchen-Award“ wurden durch eine große Umfrage unter den Lesern der Fachzeitschrift „Tauchen“ ermittelt. Somit konnte der Leiter der Hemmoorer Tauchbasis, Holger Schmoldt, erneut eine der Trophäen, einen bronzenen Delphin, mit nach Hause nehmen. Die Auszeichnung mit dem „Tauch-Oscar“ sei Ansporn, die „beste Tauchbasis im Norden“ zu sein und zu bleiben, sagte Schmoldt bei der Verleihung.

Die Zeremonie findet alljährlich im Rahmen der „Boot“ statt. Auf der Messe in Düsseldorf zeigt die Hemmoorer Tauchbasis regelmäßig mit einem eigenen Stand Flagge. Jedes Jahr kommen etwa 30 000 Tauchsportler nach Hemmoor. Für sie ist der Kreidesee hierzulande das Mekka ihrer Leidenschaft. Dass der Tauchbetrieb am Kreidesee dennoch meistens nur durch Unfälle in die breite Öffentlichkeit gerät, ist für die Betreiber nicht schön. Dennoch wissen die Wassersportler aus dem In- und Ausland, dass die Tauchbasis ihr Sicherheitskonzept in den vergangenen Jahren stetig verfeinert und verbessert hat. Diese Verlässlichkeit auf der einen, ein umfangreiches Angebot auf der anderen sowie immer neue Anreize machen die Attraktivität der Tauchbasis in der Szene aus.

Letzter Unfall am 9. Januar

Trotz der hohen Sicherheitsstandards kommt es im See immer wieder zu Tauchunfällen, teilweise mit tödlichem Ausgang. Zuletzt am 9. Januar, als ein 55 Jahre alter Mann aus Nordrhein-Westfalen, ein erfahrener Taucher, in einer Tiefe von rund 35 Metern leblos auf den Grund des Sees sank (wir berichteten). Seit dem Jahr 2000 sind insgesamt zwölf Taucher im Kreidesee ums Leben gekommen. Zuletzt war es 2012 zu einem tödlichen Tauchunfall gekommen. In den vergangenen drei Jahren gab es nicht einen tödlichen Unfall, sondern nur harmlosere Zwischenfälle. Ob technischer Defekt der Ausrüstung, plötzlich auftretende gesundheitliche Probleme oder schlicht Selbstüberschätzung, die Gründe für Tauchunfälle sind vielfältig. Sie liegen nach Ansicht von Experten aber vornehmlich an der Vorbereitung und der körperlichen Verfassung der Taucher.

Von Ulrich Rohde

Lesen Sie auch...
"Autohaus Rieper"

Feuerwehr-Partner: Ihlienworther Arbeitgeber geehrt

05.09.2018

IHLIENWORTH. Niedersachsens Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat gemeinsam mit dem Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen, Karl-Heinz Banse, am Dienstag die Förderplakette "Partner der Feuerwehr" an 22 niedersächsische Unternehmen verliehen. (red)

"Kein Prunkbau"

Cuxhavener Kreishaus-Ausbau: Landrat verteidigt Pläne

05.09.2018

KREIS CUXHAVEN. Dezernent Friedrich Redeker sagt zum Cuxhavener Kreishaus: "Manche Mitarbeiter sitzen wie Hühner auf der Stange." (es / as / krs)

Feuerwehr-Einsatz

Hemmoor: Mähraupe brennt lichterloh

05.09.2018

HEMMOOR. Einsatz für die Feuerwehr Warstade am Dienstagnachmittag. (jl)

Wettbewerb

Orgel: Altenbrucherin Schlappa holt ersten Preis

05.09.2018

CUXHAVEN. Die 18-jährige Laura Schlappa aus Altenbruch nahm Mitte August an dem internationalen Orgelwettbewerb "Northern Ireland International Organ Competition" teil. (red/jp)