Hohe Fischpreise dämpfen Gewinnerwartung bei Frosta für 2019. Foto: Jaspersen
Unternehmen

Hohe Fischpreise dämpfen Gewinnerwartung bei Frosta

08.05.2019

BREMERHAVEN. Die gestiegenen Preise für Fisch und Gemüse trüben beim Bremerhavener Tiefkühlkosthersteller Frosta auch für dieses Jahr die Geschäftsaussichten.

Nach der Vorlage der Hochrechnung für 2019 werde die Frosta AG den bisher prognostizierten Gewinn für 2019 aller Voraussicht nach nicht erreichen, hieß es in einer Ad-hoc-Mitteilung. Bislang hatte das Unternehmen mit einem Konzernjahresergebnis auf Vorjahresniveau von 20 Millionen Euro gerechnet. Diese Prognose wurde nun auf 15 Millionen Euro gesenkt. Grund für diese Ergebnisbelastung sei der "weitere Anstieg der Rohwarenpreise insbesondere beim Fisch". 2017 lag das Jahresergebnis noch bei 23,4 Millionen Euro. An der Umsatzprognose für 2019 hält das Unternehmen dagegen fest. Danach sollen die Erlöse gegenüber dem Vorjahr leicht steigen. 2018 stieg der Umsatz um 1,6 Prozent auf 509 Millionen Euro. Der Tiefkühlkosthersteller produziert in vier Werken in Deutschland und Polen. Das Unternehmen beschäftigt 1778 Menschen. (dpa)

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