Der "iLint" ist der erste Brennstoffzellen-Zug in Deutschland. Archivfoto: Wittwer
Energie-Nutzung

IHK: "Wasserstoffmodellregion Elbe-Weser"

07.04.2019

HANNOVER/CUXHAVEN. Die Industrie- und Handelskammer Stade (IHK) hat angekündigt, die "Wasserstoffmodellregion Elbe-Weser" ins Leben zu rufen.

Das Signal hat Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) auf der Hannover-Messe aufgenommen. "Wir wollen die Wasserstofftechnologie zu einem der Zukunftsmotoren der Energiewende machen." Das sei feste Zielsetzung, sagte Lies dem Politikjournal Rundblick. Die Elbe-Weser-Region ist mit dem ersten mit Wasserstoff betriebenen Zug, der hier verkehrt, in einer europaweiten Vorreiterrolle. In der Wasserstoff-Erzeugung mittels Elektrolyse sieht auch die Windenergie-Branche eine große Chance.

Wie Lies sagte, werde sich nach seiner Einschätzung die Wasserstoff-Technologie über die Nutzfahrzeuge, die aufgrund des Gewichts nicht allein mit Batterien fahren könnten, auch den Fahrzeugmarkt erreichen. Er sehe in der Brennstoffzelle Wertschöpfungspotenzial für Deutschland. Die deutschen Hersteller hängen bei der Technologie allerdings hinterher, einen Erfahrungsvorsprung gibt es in Japan und Südkorea. Niedersachsen biete durch die große Menge erneuerbarer Energien "hervorragende Bedingungen, um Modellland für die Anwendung von Wasserstoff zu werden", so Lies.

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