Hat der Wolf im Kreis Cuxhaven doppelt zugeschlagen? Nachdem in Steinau zwei Schafe getötet wurden, wurde nun ein Jungrind in Bülkau gerissen. Foto: Weigel
Erneute Attacke

Jungrind in Bülkau gerissen - war es wieder der Wolf?

von Wiebke Kramp | 27.09.2019

BÜLKAU. Vermutlich war es der Wolf: Ein 350 Kilo schweres Jungrind wurde auf einer Weide in Bülkau gerissen. 

Der Wolfsberater Olaf Kuball dokumentierte Donnerstagnachmittag diesen Nutztierriss eines etwa anderthalb Jahre alten Rindes aus einer Herde mit insgesamt 17 Jungrindern. Der Zeitraum des Vorfalls wird zwischen Mittwoch gegen 15 Uhr bis 9 Uhr am Donnerstag angegeben. 

"Wolfstypische Abmessungen"

Kuball stellt fest: "Der Kadaver weist erhebliche Fraßspuren auf, es fehlten rund 10 Kilo reine Fleischmasse." Weiterhin stellte Wolfsberater Kuball "massive Einwirkungen auf den Kehlbereich" fest sowie "Pfotenabdrücke in den wolfstypischen Abmessungen" im feuchten Erdreich. Der Wolfsberater nahm DNA-Proben, die untersucht werden, ob es sich tatsächlich um einen Wolfsangriff gehandelt hat.

Schafe in Steinau getötet

Erst in der vergangenen Woche hatte ein Schafzüchter in Steinau zwei tote Schafe auf seiner Weide entdeckt. Ob sie ebenfalls Opfer eines Wolfes geworden sind, will Wolfsberater Silas Neumann per DNA-Nachweis durch das Wolfsbüro des Landes prüfen lassen.

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Wiebke Kramp

Redakteurin
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

wkramp@no-spamcuxonline.de

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