David Thalmann (r.) ist der Taktgeber im Mittelfeld von Tabellenführer Rot-Weiss Cuxhaven. Auf seine Qualitäten wird es auch am Sonntag im Heimspiel gegen den TSV Stotel ankommen. Foto: Unruh
Fußball

Kampf um den Aufstieg in Cuxhaven: Aus Dreikampf wird Zweikampf

von Jan Unruh | 13.05.2022

CUXHAVEN. Die Spannung steigt. Die beiden Fußball-Bezirksligisten Rot-Weiss und Eintracht Cuxhaven biegen auf die Zielgerade der aktuellen Saison in der Fußball-Bezirksliga ein. Beide haben ein großes Ziel: Die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Landesliga.

Um diesem Ziel einen Schritt näher zu kommen, stehen beide Teams vor unangenehmen Pflichtaufgaben am Wochenende.

Rot-Weiss Cuxhaven - TSV Stotel (So. 15 Uhr): Der Arbeitssieg aus der Vorwoche bei der dritten Mannschaft der SV Drochtersen/Assel hat den Cuxhavenern noch einmal Selbstvertrauen verliehen. "Trotz der aktuell schwierigen Bedingungen ist die Mannschaft intakt", sagt RW-Trainer Oliver Stepniak. Zahlreiche Stammspieler fehlten in Drochtersen verletzt. Dafür machten andere auf sich aufmerksam. Vor allem der 18-jährige Angreifer Leon Brümmer, der alle drei Treffer beim 3:2-Erfolg erzielte. Er wird auch am Sonntag im Heimspiel gegen Stotel in der Startelf stehen. "Wir wollen die Siegesserie fortsetzen", so Stepniak.

Erfreulich aus personeller Sicht ist, dass mit Rick Flore, Jangho Choi, Nicola Albano und Hero Ferlemann vier Spieler in den Kader zurückkehren. Dafür wird Helgi Helgason (Nasenbeinbruch) erst einmal pausieren müssen. "Die Stimmung im Team ist gut. Wir wollen den nächsten Schritt machen", sagt Stepniak. Im gleichen Atemzug warnt er aber auch vor einer schwreen Heimaufgabe am Sonntag gegen Stotel. Das umkämpfte Hinspiel gewannen die Cuxhavener mit 3:0. Anstoß auf der Kampfbahn ist am Sonntag um 15 Uhr.

SG Frelsdorf/Appeln/Wollingst - FC Eintracht Cuxhaven (So. 15 Uhr): Eintracht hat seine Aufgaben in den vergangenen beiden Wochen erfüllt. Dennoch sind die Cuxhavener auf einen Ausrutscher von Stadtrivale Rot-Weiss Cuxhaven angewiesen. Zwei Punkte beträgt der Rückstand. Rot-Weiss hat aber auch noch ein Nachholspiel. "Wir wissen, dass wir uns keine Fehler erlauben dürfen", sagt Eintrachts Trainer Mentor Grapci. In die Partie in Frelsdorf gehen die Cuxhavener als klarer Favorit. Dennoch gewannen sie das Hinspiel auf dem Jahnplatz trotz drückender Überlegenheit nur mit 1:0. Goldener Torschütze war damals Steffen Rohwedder. Der wird am Sonntag jedoch urlaubsbedingt fehlen. So lastet die Verantwortung in der Offensive auf mehreren Schulter.

An der Ausrichtung ändert sich dadurch aber nichts. Ein Sieg sei Pflicht. Neben Rohwedder wird auch Ron Tietjen (5. Gelbe Karte) fehlen. Dafür kehren die wichtigen Stützen Rouven Stürcken und Niklas Menke zurück in den Kader und wohl auch in die Startelf. Auch wenn die Favoritenrolle klar ist, warnt Grapci. "Frelsdorf hat Rot-Weiss und Groden geschlagen. Das darf uns nicht passieren", so der Eintracht-Trainer.

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Jan Unruh

Redakteur
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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