Bauarbeiten

(K)ein Brückentag an der Aue in Neuhaus

03.10.2017

NEUHAUS. Bis zuletzt haben die Verantwortlichen gebangt, ob das Wetter hält. Erst am Montagmorgen um sieben Uhr kam die Nachricht: Wir schütten heute den Beton für die Aue-Brücke in Neuhaus. (ts)

Es wäre nicht die erste Verzögerung auf der Baustelle gewesen. Die Fertigstellung war für Ende August geplant, nun ist der 10. November der neue Stichtag. Beim Rammen der Pfähle für das Fundament war es zum ersten Mal zu Schwierigkeiten gekommen (wir berichteten). Nun waren es die massiven Niederschläge der letzten Zeit und die leichte Sturmflut vor drei Wochen, die den Zeitplan gehörig durcheinander gewirbelt hatten. Denn bevor der Brückenkörper nicht fertiggestellt ist, muss die Baugrube trocken sein. Dazu wurde das Schöpfwerk außer Betrieb genommen und die Entwässerung mittels einer provisorischen Pumpe über den Bülkau-Aue-Kanal durchgeführt.

Beton bindet zwei Wochen ab

Da der Abfluss des Wassers aber nur funktioniert, wenn der Pegelstand in der Oste nicht zu hoch ist, musste während der Sturmflutphase die Baustelle vorzeitig geräumt und geflutet werden. Ulrich Gerdes, Geschäftsführer des Ostedeichverbandes und neben der Gemeinde Neuhaus einer der Bauherren sagte dazu: „Dadurch haben wir fast zwei Wochen verloren. Und am Mittwoch werden wir die Baustelle erneut fluten müssen. Andernfalls bekommen die Anwohner rund um den Balksee nasse Füße, da wir die großen Wassermengen allein über die Freiflut am Bülkau-Aue-Kanal nicht wegbekommen. So sind etwa in der Nacht von Sonntag zu Montag 15 Liter Niederschlag gefallen und die Aussichten für die kommenden Tage lassen ähnliches erahnen.“

Darum sind alle Beteiligten froh, dass der Beton am Montag endlich geschüttet wurde. Bürgermeister Georg Martens hatte schon fast nicht mehr damit gerechnet: „Meine Befürchtungen waren, dass es in diesem Jahr vielleicht gar nicht mehr weiter geht. Aber nun sind wir ein großes Stück vorangekommen.“ Für rund zwei Wochen kehrt jetzt Ruhe ein auf der Baustelle. So lange braucht der Beton, um auszuhärten. Danach folgen der Straßenbelag und das Geländer. Die Arbeiten an dem Hubtor, das die zweite Deichsicherheit an dieser Stelle bilden soll, falls die Stemmtore an der Oste sich nicht schließen lassen, werden voraussichtlich noch bis zum 24. November dauern, die Brücke soll vorher schon befahrbar sein. Bis April kann der Autoverkehr dann reibungslos fließen, bevor ein paar hundert Meter weiter die nächste Brücke saniert wird.

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