Zwei Seehund-Jungtiere liegen kurz nach ihrer Auswilderung am Strand. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa
Tiere werden aufgepäppelt

Knapp 280 Heuler in norddeutschen Seehundstationen

07.07.2020

KREIS CUXHAVEN. Hochsaison in der Seehundstation Friedrichskoog: Dort wurden bereits mehr als 160 Heuler aufgenommen, wie Stationsleiterin Tanja Rosenberger sagte. 

Um sie zu versorgen, sind aktuell mehr als 30 junge Frauen und Männer im Einsatz - feste Mitarbeiter, freiwillige Helfer und Praktikanten. Ziel sei, die kleinen Seehunde gesund zu pflegen und aufzupäppeln, um sie anschließend zurück zu ihren Artgenossen in der Nordsee zu bringen. "Für das Auswildern der Seehunde sind ein Mindestgewicht von 25 Kilogramm, ein tierärztliches Gesundheitszeugnis und die Genehmigung der Nationalparkverwaltung notwendig", sagte Rosenberger.

Fast alle Tiere wieder gesund

In der Seehundstation im niedersächsischen Norden (Landkreis Aurich) werden laut einer Mitarbeiterin vom Montag 117 Seehund-Waisen versorgt. Im vergangenen Jahr waren es mehr als 200 Jungtiere. 2019 hatten es fast alle Tiere von Friedrichskoog und Norddeich aus wieder gesund zurück zu ihren Artgenossen ins Wattenmeer geschafft.

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Über zwei Monate in Station

Im vergangenen Jahr wurden mehr als 300 Jungtiere in der Station aufgenommen, jedes verbrachte im Schnitt 69 Tage in Friedrichskoog. 95 Prozent der Seehundwaisen wurden 2019 erfolgreich ausgewildert. "In diesem Jahr gab es noch keine Auswilderung. Wir sind noch mitten drin in der Geburtenzeit", erklärte die Stationsleiterin. (dpa)

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