Bis die Tanzflächen in Clubs und Diskotheken wieder eröffnet werden, könnte es noch etwas dauern. Die Corona-Lockerungen sollen nun doch wieder etwas auf sich warten lassen. Symbolfoto: Sophia Kembowski/dpa
Keine Lockerungen

Kreis Cuxhaven: Corona-Regeln werden wohl wieder verschärft

30.09.2020

KREIS CUXHAVEN. Die Menschen in Niedersachsen müssen sich statt auf Lockerungen wohl auf etwas strengere Corona-Regeln gefasst machen.

Angesichts einer erhöhten Zahl von Corona-Infektionen wird die neue Corona-Verordnung in Niedersachsen ab Ende kommender Woche statt Lockerungen wohl straffere Regeln enthalten. Diese sollen insbesondere private Feiern betreffen, die als ein wichtiger Auslöser von Neuinfektionen auch in Niedersachsen gesehen werden, sagte eine Regierungssprecherin am Mittwoch in Hannover. Von der zunächst ins Auge gefassten Wiedereröffnung von Diskotheken und Clubs wird vorläufig abgesehen. "Es ist nicht zu erwarten, dass die geöffnet werden".

Neue Corona-Verordnung tritt in Kraft

"Es wird keine größeren Lockerungen geben", sagte die Regierungssprecherin mit Blick auf die neue Corona-Verordnung des Landes, die am 9. Oktober in Kraft tritt. Angedachte Lockerungen müssten aus Vorsicht zurückgenommen werden. Der Probebetrieb mit einer begrenzten Zahl von Zuschauern in Fußballstadien laufe aber weiter.

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Was Feiern in öffentlichen Räumen und Privatfeiern angeht, war bei den Beratungen der Länderchefs mit der Kanzlerin am Dienstag vereinbart worden, Feiern in öffentlichen oder angemieteten Räumen wie Gaststätten auf höchstens 50 zu beschränken, wenn in einem Landkreis innerhalb von sieben Tagen mehr als 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner auftreten. Wenn die Zahl von 50 Neuinfektionen überschritten wird, soll die Teilnehmerzahl auf 25 begrenzt werden.

Keine Vorschriften, nur Empfehlungen

In privaten Räumen soll es keine Vorschriften zur Teilnehmerzahl geben. In dem Beschluss wird jedoch "dringlich" empfohlen, je nach Infektionsgeschehen keine Feiern mit mehr als 25 oder 10 Teilnehmern zu organisieren. Wie die Regierungssprecherin sagte, wird für die kommende Corona-Verordnung noch geprüft, ob Niedersachsen nicht zu weitergehenden Einschränkungen greift. Bisher gab es in Niedersachsen Begrenzungen für Feiern im öffentlichen Raum, aber keine zahlenmäßige Beschränkung für Treffen in Privaträumen. Es galt nur die allgemeine Vorschrift, Kontakte zu anderen Menschen, die nicht zum Haushalt gehören, auf das Notwendige zu beschränken. (dpa)

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