Dürfen schon bald wieder mehr Personen im Kreis Cuxhaven zusammenkommen als bislang? Archivfoto: Reese-Winne
Veränderungen bei privaten Treffen

Kreis Cuxhaven: Kontaktbeschränkungen werden wohl gelockert

08.06.2021

KREIS CUXHAVEN. Die niedersächsische Landesregierung hat eine Lockerung der Kontaktbeschränkungen in Arbeit, die mit der kommenden Corona-Verordnung ab dem 25. Juni greifen soll.

Voraussetzung sei, dass der Rückgang der Neuinfektionen mit dem Coronavirus weiter anhält, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen am Dienstag in Hannover. Die Details werden demnach gerade zwischen den Ministerien abgestimmt. Insbesondere gehe es um die Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich. Unwahrscheinlich sei, dass die Lockerungen noch vor dem Auslaufen der aktuellen Corona-Verordnung am 24. Juni in Kraft treten. Die Auswirkungen der jüngsten Lockerungen auf die Infektionslage müsse abgewartet werden.Alle aktuellen Infos rund um die Entwicklung und Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf die Region rund um Cuxhaven lesen Sie hier.

Weil der Inzidenzwert des Kreises Cuxhaven aktuell mit 6,10 deutlich unter 50 liegt, darf ein Haushalt zwei Personen eines weiteren Haushalts treffen - beziehungsweise zehn Personen aus maximal drei Haushalten. Dabei gelten nicht zusammenlebende Paare als ein Haushalt. Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt, Begleitpersonen von Menschen mit wesentlichen Behinderung oder Pflegebedürftigkeit auch nicht.

Dasselbe gilt für Menschen, die vollständig geimpft sind und deren abschließende Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt und alle vollständig von Covid-19 Genesenen. Kinder bis zum Alter von 14 Jahren dürfen sich zu zehnt treffen.

"Wir werden mit unserer nächsten Verordnung daran gehen, für diese Kommunen unter 10 deutliche Lockerungen vorzusehen", sagte Ministerpräsident Weil im ZDF. Neben den Kontaktbeschränkungen könne es dabei um zulässige Obergrenzen bei Veranstaltungen gehen. Ein kompletter Wegfall der Beschränkungen auch bei einer örtlichen Inzidenz von 0 sei aber derzeit nicht geplant, sowohl zur Vermeidung eines Jo-Jo-Effekts als auch mit Blick auf die Gefahr von Virusvarianten. "Wir müssen uns im Sommer so verhalten, dass wir nicht nur einen schönen Sommer haben, sondern auch einen schönen Herbst." Entscheidend dafür ist aus Sicht von Gesundheitsministerin Behrens auch das weitere Voranschreiten der Impfkampagne. (dpa)

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