Künstler lieben den Kulturhof

11.08.2011

BEVERSTEDT. Der Kulturhof in Beverstedt-Heyerhöfen, Veranstaltungsort des Markt- und Kulturvereins, fasst höchstens 100 Besucher, auch ist der Eintrittspreis mit maximal 15 Euro nicht hoch. Das große Geld ist es also nicht, was so renommierte Künstler wie Nina Hoger oder das Duo "Queenz of Piano" anlockt. Was ist es dann? Die Vereinsvorsitzende Susanne Steiner kennt die Antwort - und lüftet dabei ein Geheimnis.

"Die Künstler schwärmen immer wieder von der einzigartigen Atmosphäre bei uns und meinen damit vor allem die Nähe zum Publikum und unsere Gastfreundschaft, denn wir kümmern uns immer gern und intensiv um unsere Gäste." Hinzu kommt aber noch ein "Leckerli": Wenn Susanne Steiners Schwester Barbara Weihe aus Bremervörde anreist, um die Künstler mit lukullischen Genüssen zu verwöhnen, geraten die Gäste ins Schwärmen und wollen oft allein deshalb wiederkommen.

Das gilt vor allem für die Schauspielerin Nina Hoger aus Berlin. Zum vierten Mal ist sie in Heyerhöfen zu Gast: Am Mittwoch, 28. September, 20 Uhr, tritt sie mit dem Musiker Reinald Noisten auf - und ihre Lesung hat nicht von ungefähr den Titel: "Kulinarisch, lukullisch und frugal". "Das sind Kurzgeschichten rund ums Essen, und die Anregung dazu hat sie bei uns bekommen", erzählt Susanne Steiner schmunzelnd.

Musikalisch eröffnet wird das Programm der zweiten Jahreshälfte mit dem Konzert der Pop-Chöre "PopArt" und "The Crocodiles" aus Frelsdorf, geleitet von Simon Bellett. Am Sonnabend, 17. September, 20 Uhr, stehen die beiden beliebten Chöre in Heyerhöfen auf der Bühne. Im vergangenen Jahr war das Konzert ausverkauft. Kaffeehausmusik spielt am Sonntag, 9. Oktober, 17 Uhr, das Rialto Salon Quartett aus Bremen. Die vier Musikerinnen versetzen die Besucher mit schwungvollen Tönen in das vorige Jahrhundert.

"Klassik trifft Kabarett" lautet das Motto am Donnerstag, 27. Oktober, 20 Uhr, wenn Jennifer Rüth und Anne Folger ein fulminantes Fingerfeuerwerk an zwei Flügeln abbrennen und ihr kurzweiliges Programm mit sprühendem Witz versehen.

Klezmer und jiddische Lieder werden am Donnerstag, 3. November, 20 Uhr, von "Duo nu" mit Georg Brinkmann und Emuk Kungl zu hören sein - ein Erlebnis für Beine, Ohren und Herz.

Zigeunerromanzen, Klassik, Orientjazz und Flamenco präsentieren am Mittwoch, 30. November, 20 Uhr, Katjusha Kozubeck und Viktor Maximov in ihrem mitreißenden Programm "Rot, weiß, schwarz".

Für den Jahresabschluss sorgt der Langener Pop-Chor "nach acht" am Freitag, 16. Dezember, 20 Uhr. Der Chor unter der Leitung von Andreas Huisgen präsentiert Hits a cappella und Weihnachts-Songs in überraschenden Arrangements.

Von Herbert Klonus

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