Das von der "Homag Group" gestern über eine PR-Agentur zur Verfügung gestellte Foto zeigt Denis Lübben (l.) von der Lebenshilfe Hemmoor und René Schwalm vom Homag-Zentraleinkauf bei der Besichtigung des Werkhofs. Foto: Homag Group
Produktion beendet

Lebenshilfe-Kooperation soll bleiben: "Homag" weckt Hoffnungen in Hemmoor

von Egbert Schröder | 12.12.2019

HEMMOOR. Es war und bleibt ein Schock: Die "Homag Group AG" beendet spätestens in einem Jahr ihre Produktion in Hemmoor. Rund 150 Stellen fallen weg. 

Verhandlungen laufen

Etwa 50 Jobs - insbesondere im Bereich der Entwicklung - bleiben (möglicherweise) bestehen. Die Verhandlungen zur Abwicklung der Produktion laufen zurzeit hinter verschlossenen Türen.

Betriebsrat nicht zu erreichen

Es dringt nur wenig nach außen. Auch der Betriebsrat ist für Anfragen von cnv-medien bislang nicht zu erreichen.

Entwarnung für Lebenshilfe

Zumindest aber für die Lebenshilfe als langjährigem "Zulieferer" für die Homag-Produktpalette gab es Entwarnung: "Homag" werde auch zukünftig dort "produktionsvorbereitende Tätigkeiten" vornehmen lassen und feiert sich als Überbringer der frohen Botschaft für die Lebenshilfe kurz vor Weihnachten.

Wie lang besteht die Kooperation?

Doch dass die Kooperation auf Dauer angelegt ist, kann man der Pressemitteilung nun nicht gerade entnehmen. "Konkret erfolgt die Zusammenarbeit zunächst bis etwa Mitte 2020 wie bisher auf der Basis von Werkstattaufträgen." Ab dem zweiten Quartal 2020 werde es dann zudem Bestellungen durch den Zentraleinkauf der Homag-Group geben.

Umfang unklar

In welchem Umfang? Da hüllt sich das Unternehmen in Schweigen: "Über geplante Volumina konnte Christian Breyer aus betriebstechnischen Gründen noch keine Auskunft erteilen. Es sei jedoch das Ziel, mittelfristig ein in etwa vergleichbares Volumen wie bislang zu beauftragen."

Einen durchaus kritischen Kommentar zum Thema lesen Sie hier.

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Egbert Schröder

Redakteur
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

eschroeder@no-spamcuxonline.de

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