Meilenstein für den Offshore-Standort

15.02.2018

Cuxhaven hat sich inzwischen als Deutsches Offshore Industrie Zentrum etabliert. Ein Kommentar von Thomas Sassen

Die großen Unternehmen der Branche haben die Standortvorteile erkannt und nutzen sie – allen voran Siemens Gamesa. Zu diesen Vorteilen gehört auch das O.S.T., das Trainingszentrum für Sicherheit auf See, mit Übungshalle und Turm vor allem ausgelegt für die Bedürfnisse der Offshore-Windbranche. Die aktuelle Auslastung zeugt von der Notwendigkeit einer solchen Einrichtung an einem Standort, der mit seiner maritimen Kompetenz wirbt. Auch für die Cuxhavener Wirtschaft ist das Schulungszentrum Gold wert. Mehr als 800 Kursteilnehmer aus dem In- und Ausland sind in den vergangenen zweieinhalb Jahren in der Stadt untergebracht und verpflegt worden. Am meisten haben davon das Havenhostel und die Gaststätten „Sturmflut“ und „Seeterrassen“ profitiert. Aber auch andere.

Und das O.S.T. bietet vier feste und 17 Zeitarbeitsplätze. Von den einstigen Kritikern ist heute gar nichts mehr zu hören (auch keine Entschuldigung). Hätten sie den Bau von Übungsturm und Halle 2012/13 verhindert, wäre Cuxhaven ein nicht unerheblicher wirtschaftlicher Schaden entstanden. Das sollte man einmal bedenken.

Lesen Sie auch...
Kommentar zum Haushalt

Aktive Entwicklung der Otterndorfer Innenstadt

von Wiebke Kramp | 13.12.2018

Der Kirchplatz ist quasi die gute Stube Otterndorfs. Das dort beheimatete Traditions-café Brüning zu pachten, ist genau die richtige Entscheidung der Stadt. In mehrfacher Hinsicht: So wird Leerstand an exponierter Stelle ebenso vermieden wie die Ansiedlung von Telefonläden, Ein-Euroshops oder Imbissen.

Kommentar zur Sparkasse

Filialschließungen: Niedergang des ländlichen Raumes?

von Egbert Schröder | 12.12.2018

Das ist natürlich ein Schlag ins Kontor für einige Dörfer: Die Weser-Elbe-Sparkasse schränkt ihre Dienstleistungen in vielen Gemeinden ein.

Kommentar zum Trainerwechsel

Die Baskets machen den Bock zum Gärtner

von Frank Lütt | 06.12.2018

Die Cuxhaven Baskets geraten in eine finanzielle Schieflage und Entscheidungen müssen getroffen werden. Neben dem Insolvenzantrag ist die richtungsweisendste Handlung die Trainerentscheidung.

Kommentar zur Ärzteversorgung

Hausärzte im Cuxland: Nicht allein die Papierlage betrachten

von Wiebke Kramp | 29.11.2018

Zwischen Plan und Wirklichkeit klaffen manchmal Welten. Dass im Gebiet Cuxhaven-Steinau und Otterndorf die hausärztliche Versorgungsquote im Bedarfsplan bei annähernd 100 Prozent liegt, dürfte bei den dort praktizierenden Medizinern für Verblüffung sorgen.