Ministerin Johanna Wanka: «Das Meer braucht unsere Hilfe»

01.11.2016

Oldenburg (dpa/lni) - Meeresforschung ist nach Ansicht von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) immens wichtig für die Lösung anstehender Probleme. Allein das Thema Mikroplastik habe gravierende Auswirkungen auf die Natur und den Menschen. Jedes Jahr gelangten 13 Millionen Tonnen Müll in die Meere. «Das Meer braucht unsere Hilfe dringend», sagte die Ministerin am Dienstag beim Besuch des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) an der Universität in Oldenburg. «Der größte Lebensraum unseres Planeten ist bedroht: Überfischung, Klimawandel und Vermüllung.»

Im Mittelpunkt des Besuchs stand das neue Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität, das gemeinsam mit dem Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Oldenburg entsteht. An dem Institut untersuchen Experten der Universität und des AWI ab 2017, welche Konsequenzen der globale Wandel für die biologische Vielfalt der Meere und damit die Funktion mariner Ökosysteme hat. Institutsdirektor wird der Oldenburger Biodiversitätsexperte Professor Helmut Hillebrand.

Das Land Niedersachsen will in den ersten vier Jahren den Aufbau des neuen Instituts mit 23 Millionen Euro unterstützen. Bislang gibt es in Deutschland sieben Helmholtz-Institute. Es handelt sich dabei um Außenstellen von Helmholtz-Zentren auf dem jeweiligen Campus einer Universität.

 ICBM Oldenburg

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