Schützenverband

Neuhaus-Oste: Wilfried Röndigs jetzt Geschäftsführer

28.03.2018

WINGST. Mit stehenden Ovationen verabschiedete sich der Schützenverband Altkreis Neuhaus-Oste von seinem langjährigen Geschäftsführer Gerd Brokelmann. Von Gaby Joppien

WINGST. Mit einem Riesenapplaus und stehenden Ovationen verabschiedete sich der Schützenverband Altkreis Neuhaus-Oste am Sonnabend auf dem Kreisschützentag im Wingster Gasthaus „Zur Linde“ von seinem langjährigen Geschäftsführer Gerd Brokelmann, der sein Amt zur Verfügung gestellt hatte.

34 Jahre lang ist Gerd Brokelmann wichtiges Mitglied des Verbandsvorstands gewesen, 30 Jahre lang liefen bei ihm als Geschäftsführer alle Fäden zusammen. Grund genug für seine Vorstandskollegen, ihn für seine vielen Verdienste und seinen unermüdlichen Einsatz mit der Ehrenplakette des Verbandes auszuzeichnen. Und damit er „seinen“ Schützenverband am Ende nicht so ganz verlässt, ernannten sie ihn zudem zum „Ehrenvorstandsmitglied“.

Das freute besonders seinen frisch gewählten Amtsnachfolger Wilfried Röndigs, der in seiner Antrittsrede auf das Engagement von Gerd Brokelmann speziell in Sachen EDV und Datenpflege verwies. „Ich hoffe, dass ich die Maschen aufnehmen und weiterstricken kann, was Gerd begonnen hat“, sagte er und zeigte sich froh darüber, dass er auf die beratende Begleitung seines Amtsvorgängers weiter zählen kann.

Die Neubesetzung des Geschäftsführerposten zog allerdings ein weiteres Stühlerücken nach sich. Das Amt des stellvertretenden Geschäftsführers, bisher der Posten von Wilfried Röndigs, wird jetzt von einer Frau übernommen: Gewählt wurde die bisherige 2. Beisitzerin Nina Dankers, ihr folgt Clemens Schumacher als neuer 2. Beisitzer ins Vorstandsteam. Wiedergewählt wurden der stellvertretende Kreisschützenmeister Stefan Thiele, die Kreisschießwartin Petra Schröder, der Kreisjugendschießwart Tobias Ostrowski, die stellvertretende Kreisschießwartin Martina Jungclaus sowie der 3. Beisitzer Jürgen Bauer.

Auf der generell harmonisch verlaufenen Versammlung gab es ein besonderes Thema, das kontrovers diskutiert wurde: Der vom Schützenverein Zollbaum-Wingst eingebrachte Antrag auf Änderung der Schießordnung für das Alter der Jungschützen. „Wir beantragen, das Alter für die Jungschützen männlich und weiblich von jetzt 21 auf 25 Jahre anzuheben“, heißt es darin. Während die Befürworter der Änderung sich damit eine Verbesserung der Teilnehmerzahl an Schießveranstaltungen in dieser Altersgruppe erhoffen, sahen andere Delegierte die Maßnahme durchaus skeptisch und prognostizierten eine bloße Verlagerung des Problems.

Weil keine Einigung erzielt werden konnte und noch erheblicher Gesprächsbedarf auch innerhalb der Mitgliedsvereine über diese Thematik bestand, wurde die Entscheidung auf den Kreisschützentag im nächsten Jahr vertagt.

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