Mit einer anmontierten Kamera schwebt eine Drohne durch die Luft. Foto: Frieler/dpa
Fünf illegale Überflüge

Niedersachsen will Drohnen-Warnsystem für Gefängnisse testen

18.11.2019

KREIS CUXHAVEN. Niedersachsen will ein Drohnen-Warnsystem für Gefängnisse ausprobieren. Es sei ein Test in mehreren Gefängnissen im Land geplant, sagte ein Sprecher des Justizministeriums der Deutschen Presse-Agentur.

Ausschreibung läuft

Zuvor hatte die "Neue Osnabrücker Zeitung" über die Pläne berichtet. Nach der Testphase solle entschieden werden, ob weitere Warn-Geräte angeschafft werden. Es laufe eine Ausschreibung für eine Anlage, die Wachleute bei illegalen Flügen warnen soll.

Ernstes Problem

In diesem Jahr hat es nach Angaben des Ministeriums bereits fünf illegale Drohnenüberflüge gegeben. 2018 waren es vier. Drohnen gelten als ernstes Problem für den Strafvollzug, weil mit ihnen Drogen, Waffen oder Ausbruchswerkzeug in die Gefängnisse gebracht werden können.

Drogen schmuggeln

In Hamburg und Bremen hatte es bereits vor fünf Jahren Versuche gegeben, mit Hilfe von Drohnen Drogen in Gefängnisse zu schmuggeln. Im Luftraum über Anstalten in Nordrhein-Westfalen gab es in diesem Jahr schon zehn Drohnen-Sichtungen.

Drohne stürzt ab

Laut einer Sprecherin des Justizministeriums in Düsseldorf wurden die meisten über dem Gefängnis von Gelsenkirchen gesehen. Auch in Baden-Württemberg hatten Kriminelle 2015 versucht, Handys mit einem Fluggerät in ein Gefängnis zu bringen. Die Drohne stürzte aber vor der Mauer ab. (dpa)

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