"Ohne die Förderung hätten wir kaum eines der Projekte umsetzen können, da unsere Finanzkraft bei weitem nicht ausreicht", so Bürgermeisterin Melanie Steffens. Foto: Karmann
Finanzen

Ohne Förderung würde in der Region Lamstedt wenig laufen

11.11.2018

HOLLNSETH. Seit rund zehn Jahren freuen sich die Gemeinde Hollnseth und die Samtgemeinde Börde Lamstedt über die Bewilligungsbescheide der Geschäftsstelle Bremerhaven des Amtes für regionale Landesentwicklung Lüneburg, mit denen zahlreiche Vorhaben in den Ortsteilen Abbenseth und Hollen durch die Flurbereinigung und durch die Dorfentwicklung gefördert wurden.

"Ohne die Förderung hätten wir kaum eines der Projekte umsetzen können, da unsere Finanzkraft bei weitem nicht ausreicht", so Bürgermeisterin Melanie Steffens bei einer Baubesprechung am "Lehmweg" im Ortsteil Hollen mit Vertretern der Firma Meyer (Flögeln).

Diese Maßnahme im Rahmen der Dorferneuerung wird in Kürze abgeschlossen. Der "Marschweg" im Ortsteil Abbenseth wurde in diesem Jahr bereits fertig gestellt. Das gemeindliche Investitionsvolumen im Zuge der beendeten Flurbereinigung belief sich auf rund 2,65 Millionen Euro. Die Fördersumme betrug etwa mehr als zwei Millionen Euro.

Die bisherigen Ausgaben für die Dorferneuerungsmaßnahmen beziffern sich auf knapp 1,9 Millionen Euro. Darauf wurden Zuschüsse von 1,3 Millionen Euro gewährt.

Der Schwerpunkt lag dabei auf Straßenbau- maßnahmen teilweise mit erforderlichen Entwässerungseinrichtungen.. Daneben wurden der Parkplatz beim Friedhof und Bushäuser erneuert sowie eine Bushaltehaltestelle und die die Außenanlagen am Abbensether Gedenkstein umgestaltet. An einigen Straßen ging den Anliegern ein "neues" Licht auf. Die Straßenbeleuchtung wurde auf LED umgestellt.

"Der Förderzeitraum für Hollen wurde um ein Jahr bis 2019 verlängert, für Abbenseth leider nicht", berichtete die die Bürgermeisterin.

Seitens der Gemeinde sei geplant, den "Hasenhoopsweg" auszubauen. Außerdem werde angestrebt, die Straße "Altona" grundlegend zu sanieren. Bei der Samtgemeinde steht die Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße V 8 ("Schulstraße") an. Nach Auskunft von Jens Junge aus dem Börde-Bauamt belaufen sich die Kosten für diese drei Vorhaben auf etwas über eine Million Euro. Es seien Fördermittel von rund 660 000 Euro beantragt worden. Eine Zusage stehe allerdings noch aus. (ho)

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