Küstenschützer warnen in der Nacht zu Samstag vor einer schweren Sturmflut an den Küsten Niedersachsens. Experten warnen davor, die Strände und Häfen zu betreten. Orkan "Zeynep" wird ab Freitagabend in Cuxhaven erwartet. Foto: Fischer
Küstenschützer warnen in der Nacht zu Samstag vor einer schweren Sturmflut an den Küsten Niedersachsens. Experten warnen davor, die Strände und Häfen zu betreten. Orkan "Zeynep" wird ab Freitagabend in Cuxhaven erwartet. Foto: Fischer
Nacht zu Samstag

Orkan "Zeynep": Experten erwarten schwere Sturmflut in Cuxhaven

von Redaktion | 18.02.2022

KREIS CUXHAVEN. Küstenschützer rechnen angesichts des neuen Orkantiefs «Zeynep» in der Nacht zum Samstag mit hohen Wasserständen an der niedersächsischen Nordseeküste.

 «Wir gehen davon aus, dass wir es mit einer schweren Sturmflut zu tun bekommen werden», sagte der Sprecher des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Carsten Lippe, am Freitag in Norden der Deutschen Presse-Agentur. Wegen den zu erwartenden erhöhten Wasserständen vor allem in den Flusstrichtern werden Sperrwerke geschlossen - voraussichtlich auch das große Emssperrwerk bei Gandersum.

Experten rechnen mit schwerer Sturmflut

Der Sturmflutwarndienst der landeseigenen Behörde erwartet für das Hochwasser in der Nacht zum Samstag, dass die Flut zwischen 2,25 und 2,5 Meter höher auflaufen könnte als das mittlere Tidehochwasser. Damit werde die Schwelle nach NLKWN-Definition zur schweren Sturmflut überschritten, sagte Lippe. Strände und Hafenflächen könnten überflutet werden. Bislang hatte es in dieser Sturmflutsaison nach NLWKN-Angaben lediglich viele leichte Sturmfluten gegeben.

Nicht an Stränden aufhalten

Lippe warnte davor, sich in der Nacht oder auch am Samstag in Häfen und an Stränden zu bewegen. Für die Ostfriesischen Inseln sei mit weiteren Sandabbrüchen und Strandverlusten zu rechnen. Der NLWKN, der für den Küstenschutz auf den Inseln zuständig ist, versetzte seine Betriebshöfe in Bereitschaft. Erst vor wenigen Wochen hatte das Sturmtief «Nadia» zu großen Sandverlusten an vielen Inseln geführt. (dpa)

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