Arbeitskreis gebildet

Osten feiert 800-jähriges Bestehen

17.06.2017

OSTEN. Auf einer Bürgerversammlung in Osten wurde das für 2020 anstehende 800-jährige Jubiläum des Oste-Fleckens thematisiert. Von Arno Grewe

Nur auf geringe Resonanz stieß die Bürgerversammlung, die die Gemeinde Osten den Einwohnern des Schwebefährendorfes angeboten hatte. Im Mittelpunkt standen zwei Hauptthemen. Zum einen ging es um das Thema „Bürgerorientierte Kommune“ und die Frage „Welche Wünsche haben die Bürger an die Verwaltung“ und außerdem hielt auch die im Jahr 2020 anstehende 800-Jahr-Feier Einzug in den Saal in Schüttdamm-Isensee.

Woran hat es gelegen, dass nur 17 Einwohner aus Osten und seinen Ortsteilen die Gelegenheit nutzten, Anregungen und Kritik öffentlich vorzutragen? Hat es an der Ankündigung gelegen, dass an diesem Abend ein Arbeitskreis für die 800-Jahr-Feier gebildet werden sollte? Schließlich steckt im Wort „Arbeitskreis“ nicht nur das Wort „Kreis“ …

So schaute dann auch Bürgermeister Carsten Hubert ratlos in die überschaubare Runde, als er die geringe Anzahl der Anwesenden sah. Diejenigen, die da waren, sorgten aber für konstruktive Themen und bereicherten die Bürgerversammlung mit ihren Wortbeiträgen.

Dann stand das Thema „800-Jahr-Feier“ an. „Wir stehen ganz am Anfang unserer Planungen“, gab Hubert das Startsignal. So stehe weder der Termin fest noch, ob es sich bei den Feierlichkeiten um eine Art Festwoche handeln soll. „Meine Idee ist, dass wir mehrere Veranstaltungen über das Jahr verteilen und es eine zentrale Feier mit einem Festakt geben sollte“, ergänzte Hubert.

Ortsheimatpfleger Frank Auf dem Felde stellte klar, dass es sich bei dem anstehenden Jubiläum genau genommen um das Jubiläum des Kirchspiels Osten handelt. „Dies ist nicht nur ein politisches Jubiläum“, erklärte er und fügte scherzhaft hinzu: „Das Jubiläum ist etwa so, wie Omas 90. Geburtstag: das kommt, ob wir wollen oder nicht.“ Auf dem Felde fand es „bemerkenswert, dass Osten im Laufe der Jahrhunderte immer eigenständig war“. Er schloss mit den Worten: „So ein Jubiläum ist auch immer eine Nabelschau. Wir sollten überlegen, ob wir da nicht eine nette Fete machen.“

Um diese „nette Fete“ in die Tat umzusetzen, bildete sich ein Arbeitskreis. Diesem gehören die fünf Ostener Rüdiger Toborg, Jürgen Rüsch, Wilfried Röndigs, Frank Auf dem Felde und Susanne Jürgens an. Carsten Hubert betonte, dass es sich dabei um einen „offenen Arbeitskreis“ handelt. Somit könnten jederzeit weitere Mitbürger hinzukommen. Ein erstes Treffen soll nach den Sommerferien im August stattfinden.

Rüdiger Toborg wies auf die Erfahrungen hin, die man in Osten in jüngster Vergangenheit mit dem Ausrichten von Jubiläen gesammelt habe und nannte im Besonderen „250 Jahre Kirche“ und das „Fährjubiläum“. Dazu ergänzte Karl-Heinz Brinkmann, Vorsitzender der Fördergesellschaft zur Erhaltung der Schwebefähre Osten-Hemmoor, dass sein Verein plane, die 800-Jahr-Feier Ostens mit dem Jubiläum „111 Jahre Schwebefähre Osten-Hemmoor“ zu verbinden.

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