Auf die Otterndorfer Abwehr um Goran Pavlovic (beim Einwurf) wird am heutigen Freitag vermutlich viel Arbeit zukommen. Der TSV empfängt auf heimischem Platz Rot-Weiss Cuxhaven. Foto: Unruh
Fußball

Otterndorf empfängt Rot-Weiss Cuxhaven

von Jan Unruh | 05.09.2019

OTTERNDORF/CUXHAVEN. Das erste kleine Nachbarschaftsderby steht an. Bereits heute Abend kommt es zum Aufeinandertreffen zwischen dem TSV Otterndorf und Rot-Weiss Cuxhaven. Otterndorf peilt den ersten Saisonsieg an, Rot-Weiss reist jedoch als klarer Favorit an. Anstoß ist um 19.30 Uhr. Außerdem müssen der Grodener SV und der FC Eintracht Cuxhaven am Wochenende unangenehme Auswärtsaufgaben erledigen.

TSV Otterndorf - Rot-Weiss Cuxhaven: Die Voraussetzungen beider Mannschaften sind schon recht unterschiedlich. Während die Otterndorfer als Aufsteiger irgendwie die Klasse halten wollen, richtet sich der Blick von Rot-Weiss Cuxhaven eher nach oben. Doch beide Teams hatten keinen idealen Saisonstart. Otterndorf erkämpfte sich in der vergangenen Woche beim 0:0 gegen den FC Mulsum/Kutenholz zumindest den ersten Punkt der Saison. Daran wollen die nun im Heimspiel gegen Rot-Weiss anknüpfen. Die Cuxhavener sind mit zwei Siegen und zwei Niederlagen in die Spielzeit gestartet. Insgeheim haben sich die Verantwortlichen mehr erhofft. Um den Anschluss an die obere Tabellenregion nicht früh zu verlieren, ist ein Sieg beim Schlusslicht in Otterndorf also enorm wichtig. "Wir wollen natürlich auf Sieg spielen, dürfen die Otterndorfer aber nicht unterschätzen", so RW-Trainer Oliver Stepniak, der auf die Routiniers Nicola Albano (gesperrt) und Helgi Helgason (ortsabwesend) verzichten muss. Hinter den Einsätzen der Offensivakteure Marcus Richter und Damian Curras-Fonseca steht noch ein Fragezeichen. Auf Otterndorfer Seite sieht es personell nicht besser aus. Trainer Holger Dreyer muss seine Viererkette, die vergangenen Woche erstmals zu Null gespielt hat, auf drei Positionen verändern. Nico Stüven, Tim Wiebalck und Tobias Dolinski fallen aus. "Das ist einfach ärgerlich", so Dreyer, der die Stärken von Rot-Weiss vor allem in der Offensive ausgemacht hat. Ziel ist es dennoch so lange wie möglich die Null zu halten. "Das wird ein schweres Unterfangen", sagt Otterndorfs Trainer.

FC Mulsum/Kutenholz - Grodener SV: Ernüchterung in Groden nach drei Niederlagen in Folge. Und nun reisen die Grodener zum noch sieglosen Team des FC Mulsum/Kutenholz. "Nach den schlechten Ergebnissen der letzten drei Spiele ist ein Sieg Pflicht", so Trainer Daniel Gonzalez. Das dürfte aber nicht leicht werden. Die Grodener treffen auf eine robuste und defensiv starke Mannschaft. Davon konnte sich Gonzalez beim 0:0 des FC Mulsum/Kutenholz in Otterndorf überzeugen. "Wir müssen versuchen schnell in Führung zu gehen", sagt der Grodener Trainer. Verzichten muss er auf Djengis Juseinov, Sven Brabandt und Sören Herzberg (alle verletzt). Zudem befinden sich gleich vier Spieler im Urlaub. "Wir wollen nicvht rumheulen, unser Kader ist breit genug", so Gonzalez. Antoß in Kutenholz ist bereits am morgen Sonnabend um 18 Uhr. Für Zuschauer, die die Mannschaft begleiten möchten, stellt der Verein einen Bus zur Verfügung. Abfahrt ist um 15.25 Uhr vom Grodener Sportplatz.

SG Stinstedt - FC Eintracht Cuxhaven: Der Last-Minute-Sieg gegen den TSV Wiepenkathen am vergangenen Wochenende tat den Cuxhavenern gut. Sie belohnten sich für einen guten Auftritt gegen den bis dahin ungeschlagenen Spitzenreiter. Am Sonntag wartet der nächste Top-Gegner auf Eintracht. Um 15 Uhr muss die Mannschaft von Trainer Mentor Grapci bei der SG Stinstedt antreten. "Das wird extrem unangenehm", so FC-Coach Mentor Grapci. In der Vergangenheit hat sich seine Mannschaft gegen Stinstedt immer schwer getan. "Wir wissen, was auf uns zukommt", sagt Grapci. Sein Team müsse den Kampf auf dem Platz annehmen. Dabei werden aber einige wichtige Stützen fehlen. Badreddine Khouatmia fehlt weiterhin gesperrt. Auch Abwehrchef Leandro Amador wird nicht da sein, dafür kehrt aber Kapitän Kai Dombrowski nach abgesessener Gelb-rot-Speerre zurück. Schmerzhaft ist auch der Ausfall von Tiago Moreira. Zudem bangt Grapci um den Einsatz seines Stürmers Benedict Griemsmann, der sich am Knie verletzt hat.

Jan Unruh

Redakteur
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

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