Der Schriftsteller und Homer-Übersetzer Johann-Heinrich Voß, ist Namensgeber für den gleichnamigen Preis für Literatur und Politik. Foto: Leuschner
Kommentar zur Preisverleihung

Otterndorfer Voß-Preis: Frauen in die Jury

26.03.2019

Der Johann-Heinrich-Voß-Preis für Literatur und Politik hat, unabhängig von der Broder-Pleite im vergangenen Jahr, ein grundsätzliches, strukturelles Problem: Die Jury ist eine eingeschworene Männer-Clique; ihre Entscheidungsprozesse sind wenig transparent.

Die Männer-Dominanz spiegelt sich auch in der Auswahl der prämierten Politiker und Kulturschaffenden wider: Unter den sieben bisherigen Preisträgern (die "verunglückte" Auszeichnung Broders mit eingerechnet) war nur eine Frau - Sarah Kirsch im Jahr 2006. Gerade jetzt, da viel über Gleichberechtigung, Frauenquote und "Me too" diskutiert wird, sollte die Jury ein Zeichen setzen - und sich erneuern, transparenter und vor allem weiblicher werden. Um es mit Herbert Grönemeyer zu sagen: Zeit, dass sich was dreht.

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