Planung Alter Fischereihafen

17.01.2018

Mischen Sie sich ein in Diskussion ums beste Konzept. Ein Kommentar zum Alten Fischereihafen von Thomas Sassen.

Die Neugestaltung des Alten Fischereihafens ist vielleicht das spannendste Kapitel in der bisherigen Geschichte der Cuxhavener Stadtplanung. Denn es geht um entscheidende Weichenstellungen nicht nur in städteplanerischer, sondern auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Mit dem richtigen Konzept kann der umgestaltete Hafen sich zu einem Motor für den Tourismus und die Wirtschaft mit starker Zugkraft entwickeln. Setzen die Planer mit den anstehenden Festlegungen im Bebauungsplan allerdings die falschen Eckpunkte, kann das Projekt ebenso gut bös in die Hose gehen. Daher sind jetzt weise Entscheidungen gefragt. Nur, wie sieht das richtige Konzept aus? In dieser schwierigen Frage müssen Politik, Bürger und natürlich die Investoren innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit Einigkeit erzielen. Jahrzehntelang ist der Kutterhafen von der Stadt als Stiefkind behandelt worden, weil er nicht zur Familie gehörte und das Land hier die Verantwortung hatte. Aus heutiger Sicht betrachtet hat es viele Fehlentwicklungen gegeben. Zum Beispiel ein Bacardi-Tanklager an einem für Großsegler prädestinierten Liegeplatz am Helgoländerkai.

Jetzt hat die Stadt die Chance, das maritime Filetstück im Herzen der Stadt zu einem einmaligen Erlebnisraum zu entwickeln. Die Architekten und Stadtplaner haben das Potenzial erkannt und sich mit Feuereifer an die Arbeit gemacht. Die Ergebnisse sind vielversprechend, wenn sie auch teilweise bei uns Einheimischen Stirnrunzeln hervorrufen. Ein „Tor zur Welt“ am Schietloch AFH? Ist das nicht zwei Nummern zu groß?, werden sich viele fragen. Deshalb ist jetzt die Zeit, sich einzumischen in die Diskussion um die Zukunft des Alten Fischereihafens. Nehmen Sie die Gelegenheit am 25. Januar wahr.

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