Für eine bessere Mobilität

Rückenwind für Bürgerbus Lamstedt-Hechthausen

26.06.2017

LAMSTEDT/HECHTHAUSEN. Der Bürgerbus für Lamstedt, Hechthausen, Hemmoor soll 2018 starten. Von Carmen Monsees

Die Pläne für einen Bürgerbus zwischen der Börde Lamstedt, Hechthausen und Hemmoor nehmen konkrete Formen an. Der Arbeitskreis hat jetzt die 40 Kilometer lange Strecke ausgearbeitet und ruft zum Ideenwettbewerb nach einem geeigneten Namen für den Bürgerbus auf.

Im Projekt Bürgerbus, der die Dörfer der Börde Lamstedt, den Ort Lamstedt sowie Hechthausen und Hemmoor miteinander verbinden soll, werden jetzt Nägel mit Köpfen gemacht. Ein achtköpfiger Arbeitskreis hat das Interesse an einem Bürgerbus vor Ort ausgelotet, mit dem Ziel den dafür notwendigen Trägerverein zu gründen. Aber auch mit dem Ziel, ehrenamtlich Verantwortung zu übernehmen und das nicht nur im Vorstand. Insbesondere das Engagement als Busfahrer ist hier gefragt. „Das Bürgerbus-Projekt ist eine gleichberechtigte Kooperation von Ehrenamtlichen der Gemeinden Lamstedt und Hechthausen“, erklärt Sprecher Andreas Wehber (SPD).

Was Bürger bewegt

Zur langfristigen Sicherung und Verbesserung der Mobilität in der Börde Lamstedt hat die SPD im März des Jahres eine Podiumsdiskussion angeregt. Die Sozialdemokraten haben das Thema aufgegriffen. Bei Umfragen zur Kommunalwahl 2016 war immer wieder deutlich geworden, Mobilität ist das Thema, dass Senioren, wie junge Menschen gleichsam bewegt. Gemeinsam mit der Bevölkerung und Experten wurde auf der Veranstaltung erörtert, ob ein Bürgerbus für die Börde Lamstedt sinnvoll ist.

In der anschließenden Diskussionsrunde wurde schnell deutlich, die Börde Lamstedt allein ist für einen eigenständigen Bürgerbus zu dünn besiedelt. Ebenso deutlich wurde auch, dass eine regelmäßige und sichere Möglichkeit fehle, das umliegende Ärztezentrum zu erreichen oder die Bahnhöfe Hechthausen und Hemmoor – und vor allem, verlässlich wieder zurückzukommen. Damit war die Gemeinde übergreifende Idee zum Bürgerbus-Projekt zwischen Lamstedt und Hechthausen geboren.

Bereits am Abend der Veranstaltung fanden sich sechs Interessierte, die die Planungen von der Idee bis zum fahrenden Bus in die Hand nehmen wollen.

„Mitstreiter, die sich dem Arbeitskreis angeschlossen haben, kommen aus beiden Gemeinden.“ Für die Börde Lamstedt gehören Hans-Volker Plorin, Judith Buchner, Cord Johann Otten (CDU), Karl-Heinz Roters und Andreas Wehber (SPD) dem Planungskreis an. Für die Gemeinde Hechthausen sitzen der Hechthausener Bürgermeister Jan Tiedemann (SPD), Manfred Lookhof und Karin Hoffeller mit im Boot.

Bürgerbus im Stundentakt

Die 40 Kilometer lange Streckenführung haben die Mitglieder des Arbeitskreises in mehreren Sitzungen sorgfältig mit Blick auf die Erreichbarkeit von Ärztezentrum, Bahnhöfen sowie Einkaufszentren abgewogen“, erklärt Wehber. Der Bus werde außerhalb des Linienbusses im Stundentakt fahren. Geplant ist, zwischen 8 Uhr und 12 Uhr sowie 14 Uhr und 18 Uhr. Arbeitskreissprecher Andreas Wehber ist zuversichtlich, dass der Bürgerbus zum Ende 2018 an den Start geht.

Bus-Name gesucht

Der Arbeitskreis zum Bürgerbus- Projekt Lamstedt-Hechthausen ruft zum Ideenwettbewerb auf: Wie soll der Bürgerbus heißen? Gewünscht ist ein Name, mit dem sich beide Gemeinden identifizieren können. Vorschläge bitte per Email an: a.wehber@web.de

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