Der Windradhersteller Senvion hat bereits im April Insolvenz angemeldet. Foto: Rehder
Windkraft

Senvion-Chef erwartet Verkauf bis Ende der Woche

09.10.2019

BREMERHAVEN/CUXHAVEN. Der geplante Verkauf von Teilen des insolventen Windanlagen-Herstellers Senvion soll nun zum Ende der Woche über die Bühne gehen.

"Zu Beginn der zweiten Oktoberwoche schreiten die Vorbereitungen für die geplante Transaktion mit Siemens Gamesa voran", heißt es in einem Schreiben von Senvion-Chef Yves Rannou an die Mitarbeiter, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Ursprünglich sollten die Verträge bereits vor rund zwei Wochen unterzeichnet werden, doch die Unterzeichnung verzögert sich. "Zu diesem Zeitpunkt wären wir entsprechend auch in der Lage, volle Klarheit dahingehend zu schaffen, welche Geschäftsbereiche übernommen werden und für welche Bereiche wir weitere Optionen besprechen", schreibt Rannou weiter.

Senvion hatte im April Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet und sich auf die Suche nach Investoren begeben. Seit Mitte September ist Siemens Gamesa offiziell der einzige Kaufinteressent für Teile des Konzerns. Von den noch 1400 Arbeitsplätzen bei Senvion in Deutschland werden nach Einschätzung der IG Metall Küste rund 900 wegfallen. Die Turbinenfertigung in Bremerhaven mit 200 Mitarbeitern steht zum Jahresende vor der Schließung. (dpa)

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