Wer ist für den Untergang der "Seuten Deern" Ende August 2019 verantwortlich? Die Spitze des Deutschen Schifffahrtsmuseums jedenfalls nicht, heißt es in einem Gutachten, das mögliche Schadensersatzansprüche untersucht hat. Foto: Hartmann
Freispruch

"Seute Deern"-Untergang: Deutsches Schifffahrtsmuseum unschuldig

25.06.2020

BREMERHAVEN. Das Deutsche Schifffahrtsmuseum (DSM) ist nicht Schuld am Untergang der "Seuten Deern", heißt es in einem Gutachten, das Haftungsgründe untersucht hat.

Juristisch bedeutet das Gutachten, dass die DSM-Führung und die Wissenschaftssenatorin in Auftrag gegen hatte, einen "Freispruch" für Museumsleitung und Techniker. 

Brand nicht vorhersehbar

Die Juristen betonen, dass sie die Havarie nach dem Brand nicht hätten vorhersehen können. Auch von den Fach-Gutachtern habe es lediglich Hinweise auf den maroden Gesamtzustand der Bark gegeben sowie auf die Notwendigkeit umfangreicher Reparaturarbeiten. 

Keine Warnungen

Konkrete Warnungen vor einer drohenden Havarie habe es nicht gegeben.

Von Klaus Mündelein

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