Das Team vom SC Hemmoor jeweils von links: Lutz Pickartz, Thorsten Nagel, Johannes Schmidt, Andrea Strunck, Sandra Wichers sowie Annelie Buck (stehend); Janne Hollander, Merle Hollander und Zoe Skaritsch. Foto: Strunck
Auszeichnung erhalten

Sportclub Hemmoor ist nun Stützpunktverein in Niedersachsen

31.05.2020

HEMMOOR. Der Sportclub Hemmoor ist nun Stützpunktverein in Niedersachsen. Er hat eine Auszeichnung vom Landessportbund für das Projekt Integration durch Sport erhalten.

Durch die Corona-Pandemie der letzten Monate ist auch der Vereinssport in den Hintergrund gerutscht. Dennoch haben die Vorstandsmitglieder, Trainer und Betreuer des Sport Club Hemmoor nicht die Hände in den Schoß gelegt und Däumchen gedreht. In dieser Zeit wurden die bisherigen Sportangebote weiterentwickelt und neue Konzepte erarbeitet.

Professionelle Arbeit

Schon vor Ausbruch der Pandemie wurde dem Verein die Genehmigung aus dem Bundesprogramm "Integration durch Sport" und hiermit die Auszeichnung als "Stützpunktverein" in Niedersachsen erteilt. Bereits im Sommer 2019 konnten sich Vertreter des Landessportbundes Niedersachsen, kurz LSB, persönlich vor Ort von der professionellen Arbeit des SC Hemmoor überzeugen. Der Sportverein bietet ein umfangreiches Angebot für sozial benachteiligte Menschen und insbesondere für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund an. Unter diesen Voraussetzungen wurden vom Vorstand, und hier hauptsächlich vom stellvertretenden Vorsitzenden Lutz Pickart folgende Angebote erarbeitet und mittlerweile umgesetzt: Boxen für Mädchen, Frauen- und Mädchenfußball, Triathlon für alle, interkulturelle offene Frauensportgruppe, sowie die Beschäftigung einer Verantwortungsbürgerin.

Förderung erhalten

Durch die gute Netzwerkarbeit mit dem Paritätischen in Hemmoor konnte bereits im Herbst 2019 mit der offenen Frauensportgruppe gestartet werden. Die Resonanz war überaus positiv und hat sich bestens weiterentwickelt. Nach den jetzigen Corona-Lockerungen und der Wiederaufnahme der sportlichen Aktivitäten im Verein, werden nun die neuen Projekte in Taten umgesetzt. Die ausgebildeten und lizenzierten Übungsleiter und Leiterinnen freuen sich ganz besonders auf diese neuen Angebote und die damit verbundene Förderung und Unterstützung durch den LSB. Auch der Landesvorsitzende des Kinderschutzbundes Niedersachsen, Johannes Schmidt, hat den Verein mit dem aktuellen Projekt "Triathlon für alle" mit einer großzügigen Spende unterstützt. Er übergab kürzlich ein Rennrad an die Trainerin Andrea Strunck. Die Projekte sind nicht nur Vereinsmitgliedern vorbehalten. Es sollen auch Kinder und Jugendliche angesprochen werden, die noch keinen Sport ausüben und sich ausprobieren möchten. (red/ts)

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