Aus alt soll neu werden

Sporthalle Hechthausen wird saniert

16.01.2017

HECHTHAUSEN. Der Neubau ist vom Tisch, die alte Hechthausener Sporthalle soll statt dessen grundlegend saniert werden. Von Katharina Jothe

Von Katharina Jothe

Hechthausen. Besonders im Winterhalbjahr geben sich die Sportler des Vereins TuRa Hechthausen in der Turnhalle der Grundschule an der Waldstraße die Klinke in die Hand. Einige Sportarten können in der in die Jahre gekommenen Halle gar nicht erst angeboten werden, da Platz und Lagerkapazitäten fehlen. Damit soll nun bald Schluss sein.

Rund eineinhalb Stunden dauerte die teils hitzige Diskussion, dann konnten sich die Mitglieder des Bauausschusses der Samtgemeinde Hemmoor auf einen gemeinsamen Antrag einigen. Der Neubau ist vom Tisch, die alte Hechthausener Sporthalle soll stattdessen grundlegend saniert werden.

Der Hechthausener Architekt Andreas Ehbrecht betonte, durch die Sanierung erhalte man ein nahezu neuwertiges Gebäude mit Erweiterungsmöglichkeiten. Er stellte einen Entwurf vor, der zwei Erweiterungsbauten – zusätzliche Umkleide- und Lagerkapazitäten sowie eine eigene Ballsporthalle – zu einem späteren Zeitpunkt offen ließ.

Anbau direkt realisieren

Die Ausschussmitglieder gaben Samtgemeindebürgermeister Dirk Brauer ein ordentliches Hausaufgabenpaket mit auf den Weg. Um auch dem Schulsport Rechnung zu tragen, sei eine Erweiterung der Lagerkapazitäten und des Umkleidebereiches absolut erforderlich, erklärte Lasse Weritz im Namen der CDU/Bürgerforum-Gruppe.

Um den Anbau sofort im Zuge der Sanierung realisieren zu können, sollten hierzu Gespräche mit dem Sportverein bezüglich Fördermöglichkeiten durch den Kreissportbund geprüft werden, beschlossen die Ausschussmitglieder einstimmig.

Da diese Maßnahmen die Überauslastung der Sporthalle nicht lösen, bekam die Verwaltung außerdem den Auftrag, Finanzierungsmöglichkeiten für die zusätzliche Ballsporthalle zu eruieren, sodass der Bau ebenfalls möglichst zeitgleich erfolgen könne.

Finanzierung prüfen

Die CDU/Bürgerforum-Gruppe regte an, eine Finanzierung durch eine öffentlich-private Partnerschaft (ÖPP) zu prüfen. Brauer gab zu bedenken, man könne von ÖPP keine Wunder erwarten, letztlich sei es nur eine „Umwegfinanzierung“, von der viele Kommunen bereits wieder abrückten.

1,7 Millionen veranschlagte Ehbrecht für das Gesamtprojekt. Über die Finanzierung soll noch im Frühjahr dieses Jahres entschieden werden, sodass die Baumaßnahmen zu Beginn des kommenden Jahres beginnen können.

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