In der Stadt Cuxhaven gibt es bislang immer noch keinen Kunstrasenplatz. Foto: Tirl
Kommentar zum Sportausschuss

Sportstätten in Cuxhaven: Es gibt noch viel zu tun

von Jan Unruh | 05.09.2019

Das Thema Kunstrasen beschäftigt die Cuxhavener Sportszene schon viele Jahre.

Während in den Nachbarkreisen ein neuer Platz nach dem anderen aus dem Boden sprießt, wartet man in Cuxhaven noch immer vergeblich auf den ersten ganzjährig bespielbaren Platz. Er würde die Situation der Fußballmannschaften deutlich verbessern. Doch vielmehr dient das Beispiel Kunstrasenplatz dazu, einmal auf die gesamten Sportstätten zu schauen. Die sind nämlich alles andere als vorzeigbar. Ob schimmelige Kabinen, marode Sanitäranlagen oder Rasenplätze in miserablem Zustand. In den vergangenen Jahren wurde vieles einfach nicht angepackt - meist aus Kostengründen. In der Sportentwicklungsplanung, die mittlerweile über sechs Jahre alt ist und einen Haufen Geld gekostet hat, geht es genau darum. Sogar Lösungsansätze wurden mitgegeben. Passiert ist seitdem aber fast nichts. Das ärgert die hiesigen Sportler - zurecht. Sie fühlen sich nicht wirklich wertgeschätzt. Die Grodener Anlage wird mit Hilfe von Bundesmitteln saniert. Gut so. Auch der Neubau des Hallenbades ist ein großer Gewinn für die Stadt. Doch das sollte nur der Anfang sein. Die Politik in der Stadt Cuxhaven muss sich klar positionieren und sagen, was sie eigentlich will. Entscheidungen müssen getroffen werden. Entscheidungen, die schon vor vielen Jahren hätten getroffen werden müssen. Die Errichtung eines Kunstrasenplatzes ist nur ein kleiner Baustein auf dem Weg zu zukunftsfähigen Sportstätten. Es gibt noch viel mehr zu tun. Man muss es aber auch wollen...

Einen ausführlichen Bericht zum Thema lesen Sie hier (Smart+).

Jan Unruh

Redakteur
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung

junruh@no-spamcuxonline.de

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