Völlig erschöpft und unterkühlt musste der durchnässte junge Mann von den Beamten aus dem Wasser gezogen werden. Symbolfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Verfolgungsjagd mit Polizei

Sprung ins kühle Nass: Flucht durchs Hafenbecken von Bremerhaven

26.02.2021

BREMERHAVEN. Ein per Untersuchungshaftbefehl gesuchter Mann ist auf der Flucht vor der Polizei kurzerhand in das kalte Wasser eines Hafenbeckens in Bremerhaven gesprungen, um seinen Verfolgern schwimmend zu entkommen. Der Versuch misslang allerdings.

Die Flucht des jungen Mannes nahm kurz nach Mitternacht seinen Anfang in der Klußmannstraße, wie die Polizei am Freitag mitteilt. Dort wurde er vom Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens auf einem Firmengelände entdeckt. Als der 26-Jährige angesprochen wurde, was er dort mache, flüchtete er in Richtung Kaistraße. Der Security-Mitarbeiter verständigte sofort die Polizei.

Lieber frieren als ergeben

Aus dem nahegelegenen Polizeirevier Geestemünde nahmen die Beamten sofort die Verfolgung des 26-Jährigen zu Fuß auf und machten ihn auf einem Boot im Yachthafen ausfindig. Als der Flüchtige aufgefordert wurde, stehen zu bleiben, sprang er kurzerhand ins eiskalte Wasser des Hafenbeckens und versuchte schwimmend den Beamten zu entkommen.

Mit Unterkühlung ins Krankenhaus

Der 26-Jährige sei auf der anderen Seite des Beckens völlig durchnässt und unterkühlt festgenommen worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Er habe sich mit letzter Kraft am Steg festgeklammert, aber dennoch dagegen gestemmt, von der Polizei und Feuerwehrbeamten aus dem Wasser gezogen zu werden. Schließlich sei er völlig erschöpft an Land gezogen und mit Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht worden.

Haftbefehl liegt vor

Bei der Überprüfung des 26-Jährigen durch die Polizei stellte sich dann auch der Grund für seine halsbrecherische Flucht heraus: Gegen ihn bestand ein Untersuchungshaftbefehl. Dem 26-Jährigen werden Eigentumsdelikte vorgeworfen. (dpa/red)

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