Die Straßenmeisterei in Otterndorf. Foto: Archiv
Winterdienst

Straßenverkehr im Cuxland: Stürme, Streusalz und Straßenmeistereien

12.02.2020

KREIS CUXHAVEN. Den Verkehr in geregelten Bahnen fließen zu lassen, das ist derzeit die Aufgabe von Thomas Hoppe und Horst Müller.

Hoppe, Leiter der Straßenmeisterei in Otterndorf, betont: "Es ist eine Gemeinschaftsarbeit." Mal rückte die Polizei aus, mal die Feuerwehr oder die Straßenmeisterei und hin und wieder auch alle gemeinsam, um die Sturmschäden der letzten Tage möglichst schnell zu beheben.

Auch Horst Müller, Leiter der technischen Dienste bei der Stadt Cuxhaven, beschreibt diese Gemeinschaftaufgaben. Fällt im Stadtgebiet ein Baum auf die Straße, rückt die Feuerwehr aus. Das umherliegende Astwerk werde anschließend von seiner Abteilung entfernt. Rund ein Dutzend solcher Einsätze gab es in den vergangenen Sturmtagen. Die Schäden im Landkreis seien auch nicht ungewöhnlich groß, meint Hoppe. Auf den Land- und Bundesstraßen gab es, anders als auf der A27, keine schlimmen Unfälle.

Gut vorbereitet

Das liegt wohl auch daran, dass sowohl Hoppe als auch Müller vom Sturm nicht überrascht wurden und sich durch gezielte Wetterprognosen gut auf den bevorstehenden Sturm einstellen konnten. Die Winterdienst-Einsatzpläne sind auf härtere Winter als diesen ausgelegt. Und da der Wintereinbruch immer noch ausbleibt, könne man dem Sturm auch personell trotzen.

Erste Mal Salz gestreut im Stadtgebiet

Die Straßenmeisterei kümmert sich derzeit mit rund 20 Arbeitern auf den Straßen um etwa 200 Kilometer Land- und 80 Kilometer Bundesstraße zwischen Elbe, Weser und Bad Bederkesa. Und da die Bäume derzeit kein Laub tragen, haben die Windböen eine geringe Angriffsfläche und die Bäume fallen seltener. Hoppe mahnt dennoch: "Wenn zu dem Sturm jetzt noch der Winter käme, wäre das deutlich problematischer."

Zwar wurde im Stadtgebiet am Mittwochmorgen das erste Mal Salz gestreut, meint Müller, aber ein plötzlicher Winter sei dennoch nicht zu erwarten. (pw)

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