Tätlichkeit gegen Schiedsrichter

25.05.2018

Es ist einfach traurig. Ein 18-jähriger Schiedsrichter wird auf dem Spielfeld attackiert, zu Boden geschubst. Ein Kommentar von Jan Unruh.

Der Grund: Der Übeltäter war mit einer Entscheidung des jungen Referees nicht einverstanden. Seine Art der Konfliktbewältigung: Aggression. Durch diesen Vorfall in Wittstedt kommt neue Brisanz in das Thema „Gewalt gegen Schiedsrichter“. Es war der erste tätliche Angriff auf einen Unparteiischen im Cuxland seit einiger Zeit. Eine weitere Grenze wurde überschritten. Wüste Beschimpfungen und Beleidigungen gehören mittlerweile zum Alltag eines Schiedsrichters. In Wittstedt ging der Übeltäter noch einen Schritt weiter. Respekt? Fehlanzeige. Ein solches Verhalten zeugt von einem ziemlich eingeschränkten Denkvermögen und darf nicht geduldet werden. Der Spielabbruch war die logische Konsequenz. Nun ist das Sportgericht gefragt: Alles andere als eine saftige Strafe mit Signalwirkung wäre ein weiterer Schlag ins Gesicht für alle Schiedsrichter.

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